Mühlenberger Loch

BUND kritisiert defizitäre Ausgleichsflächen

Zehn Jahre nach dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses für die Teilverfüllung des Mühlenberger Lochs in der Elbe kritisiert die Umweltschutzorganisation BUND, dass der damals geplante Flächenausgleich für den Eingriff in die Natur bis heute defizitär sei. Deshalb spricht der BUND von einem "Versagen der Politik quer durch alle Parteien" und fordert das Land Hamburg nun auf, seinen Verpflichtungen endlich nachzukommen. Das Mühlenberger Loch, Europas größtes zusammenhängendes Süßwasserwatt, war zwischen 2001 und 2003 teilweise mit Sand aufgefüllt worden, um dem Unternehmen Airbus eine Werkserweiterung zu ermöglichen.