Die Stadtteilserie: Rissen

Der Stadtteil-Pate: Thomas Frankenfeld

Thomas Frankenfeld ist Chefautor des Abendblatts. Er wohnt seit 1956 am Forst Klövensteen.

Mein Lieblingsplatz

Das 100 Hektar große Schnaakenmoor im Forstrevier Klövensteen ist bei Sonnenschein ein zauberhafter und bei Nebel ein verwunschener Ort. Geschichten über Zwerge, Hexen und Trolle erscheinen hier mit einem Male durchaus plausibel. Das Areal ist Lebensraum zahlreicher, zum Teil bedrohter Tiere und Pflanzen. Wenn das Wollgras im Sommer seine weißen Büschel austreibt, wirkt das Moor wie frisch beschneit.

Das Original

Wie der Traditionsjuwelier Hermann Laatzen ist Thorsten Junge eine Rissener Institution. Er ist Vorsitzender der Volksspielbühne Rissen. Junge, der sein Geld mit dem Handel von Eiern und Geflügel verdient, hat fast sein ganzes Leben in Rissen verbracht. Kein Straßenfest, kein Weihnachtsmarkt, an dessen Organisation er nicht beteiligt wäre. Er hat auch die Stadtteil-Webseite www.rissen.de ins Leben gerufen.

Ideal für ...

Der Stadtteil Rissen ist ideal für Menschen, die gern draußen sind; vor allem für naturverbundene Familien. Wer Wasser und Strand liebt, kann am Wittenbergener Ufer Spaziergänge machen, Schiffe beobachten und ein Urlaubs-Feeling erzielen, wie es in kaum einer anderen deutschen Großstadt so möglich ist. Der Forst Klövensteen bietet kilometerlange Wander- und Radwege. Auch für Reiter ist die Region ein Dorado.