Architektenwettbewerb

So soll der Neubau der Carlsberg-Zentrale in Altona aussehen

Einer der Siegerentwürfe für das Carlsberg-Haus mit Begrünung als Sonnenschutz.

Einer der Siegerentwürfe für das Carlsberg-Haus mit Begrünung als Sonnenschutz.

Foto: augustinundfrank/winkler Architekten

Zwei Architektenbüros gingen als Sieger hervor. Aus beiden Entwürfen soll nun der Plan für das Holsten-Areal in Altona entstehen.

Hamburg.  Der erste hochbauliche Wettbewerb für die geplante Bebauung des ehemaligen Geländes der Holsten-Brauerei ist abgeschlossen. Dabei ging es um den Entwurf für einen Gebäudekomplex, in den die Deutschlandzentrale der Carlsberg-Brauerei – zu der Holsten gehört – mit rund 140 Mitarbeitern einziehen soll. Bis dahin ist der Sitz des Konzerns vorübergehend in der Marzipanfabrik in Ottensen.

Das Bier wird bereits seit Ende 2019 in Hausbruch gebraut. Als Sieger aus dem Wettbewerb gingen die Architekturbüros blauraum aus Hamburg und augustinundfrank/winkler aus Berlin hervor.

Die beiden Entwürfe geben die Gestaltung des ersten Neubaus auf dem rund 86.000 Quadratmeter großen Filetgrundstück vor, das von der Consus Real Estate AG entwickelt wird. Hier sollen außerdem bis zu 1300 Wohnungen, Büros, Gastronomie, ein Hotel und ein öffentliches Quartierszentrum entstehen. Auch für diese Baufelder sollen Architektenwettbewerbe folgen.

Baubeginn auf dem Holsten-Areal ist für 2021 geplant

Zu der Entscheidung des Preisgerichts sagte Oberbaudirektor Franz-Josef Höing: „Die jetzt ausgewählten Häuser für das Holsten-Areal schlagen einen neuen selbstbewussten und optimistischen architektonischen Ton an.“

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Es soll nun im Detail ausgearbeitet werden, wie die Kombination aus den beiden Entwürfen aussehen soll. Bei dem Entwurf von blauraum ist die grüne Keramikfassade ein Hingucker. Der Entwurf von augustinundfrank/winkler sieht eine zum Quartier ausgerichtete Stahlbetonfassade mit Aluminiumelementen und Begrünung als Sonnenschutz vor.

Mit dem Abbruch der Gebäude auf dem ehemaligen Brauereigelände soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Baubeginn ist 2021 geplant. Wie berichtet, hatte die Politik immer wieder Kritik geäußert, weil der Zeitplan nicht eingehalten wurde und das Grundstück mehrfach den Eigentümer wechselte.