Altona-Altstadt

Schwimmer in der Elbe bleibt verschwunden

Foto: HA

Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte: Eine Person hatte sich entkleidet und war in den Fluss gesprungen, dann verschwand sie.

Hamburg. Von dem in Hamburg in der Elbe vermissten Schwimmer fehlt weiterhin jede Spur. Ob die Suchaktion fortgesetzt wird, entscheidet sich am Freitag, wie die Polizei mitteilte. Drei Stunden lang hatten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und DLRG am Donnerstag nach einem Mann gesucht, der in die Elbe gesprungen sein soll, dann beendeten sie die Suche – erfolglos.

Zeugen hatten die Feuerwehr gegen 16.25 Uhr alarmiert, da sie beobachtet hätten, wie sich ein Mann am Fährponton vor der Fischauktionshalle (Altona-Altstadt) entkleidet habe und ins Wasser gesprungen sei. Nach einigen Schwimmzügen in Richtung der Halle sei die Person verschwunden. Die Polizei konnte Kleidung sicherstellen, die zu einem 57 Jahre alten Mann gehört, wie ein Sprecher des polizeilichen Lagedienstes bestätigte. Ob sie zu dem mutmaßlichen Schwimmer gehört, ist ungeklärt.

Stieg der Schwimmer woanders aus dem Wasser?

Sowohl Feuerwehr als auch Polizei waren mit mehreren Booten im Einsatz, weil zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Unglücks ablaufende Tide herrschte, wurde auch elbabwärts mit einem sogenannten Personen-Such-Sonar nach dem Mann gesucht. Zudem waren Taucher von Feuerwehr und DLRG vor Ort, um das Areal vollständig abzusuchen. Unterstützt wurden sie zusätzlich vom Polizeihubschrauber Libelle. Gegen 19.30 Uhr wurde die Suche eingestellt.

Die Einsatzkräfte hoffen, dass Schwimmer an einer anderen Stelle einfach unbemerkt aus dem Wasser gestiegen ist. Die Identität des Vermissten blieb zunächst unbekannt. Die Feuerwehr war mit 25 Beamten im Einsatz.