Am Kundenzentrum

Wasserschaden in Altona: Busse für neun Tage ausgebremst

Verkehrsteilnehmer müssen den Ottenser Marktplatz derzeit umfahren

Verkehrsteilnehmer müssen den Ottenser Marktplatz derzeit umfahren

Foto: Alexander Josefowicz / HA

Trinkwasserleitung am am Ottenser Marktplatz geplatzt. Kälte erschwert Arbeiten. Straße gesperrt, auch Buslinie 15 betroffen.

Hamburg. Nach einem Wasserschaden am Ottenser Marktplatz ist die Straße auf Höhe des Altonaer Kundenzentrums bis auf Weiteres gesperrt worden. Nach Auskunft von Hamburg Wasser war am Dienstagmittag eine Trinkwasserleitung mit 20 Zentimeter Durchmesser geplatzt.

Die Ursache ist bislang unklar. "Bei den Temperaturen kann man davon ausgehen, dass es an der Kälte liegt", sagte eine Sprecherin von Hamburg Wasser. Das austretende Wasser sei rechtzeitig von der Fahrbahn entfernt worden, um Glatteis zu verhindern.

Asphalt kann nicht aushärten

Weil die Straße bei den vorherrschenden Minusgraden nicht mit Asphalt verschlossen werden kann, muss die Fahrbahndecke zunächst provisorisch mit Betonsteinen versehen werden. "Der Asphalt härtet bei den aktuellen Temperaturen nicht aus. Sobald es wärmer ist, wird die Straße wieder asphaltiert", sagte die Sprecherin.

Auch auf die vorübergehende Versorgung der Anwohner hat die Kälte Einfluss: Weil das Wasser in den sonst üblichen Tanks gefrieren würde, gab Hamburg Wasser an die mehr als 80 Haushalte stattdessen Kanister aus.

Wegen der Straßenarbeiten muss der Ottenser Marktplatz nach erster Einschätzung noch bis Freitag komplett gesperrt bleiben. Verkehrsteilnehmer müssen solange über die Parallelstraßen Elbchaussee oder Lobuschstraße ausweichen. Jedoch könnten sich die Straßenarbeiten aufgrund der frostigen Witterung auch noch länger hinziehen.

Haltestellen der Buslinie 15 entfallen

Nach Angaben der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) müssen die Busse der Linie 15 wegen des Wasserschadens bis zum 9. März einen Umweg fahren. Die Haltestellen Rathaus Altona, Rothestraße und Fischers Allee entfallen in dieser Zeit, sagte eine VHH-Sprecherin am Mittwoch.