Altona

Die Holsten-Brauerei zieht erst 2019 nach Hausbruch

Ulrich Gaßdorf
Carlsberg-Chef Sebastian Holtz steht im Lager der Holsten-Brauerei in Altona. Für diese Traditionsmarke ist er auch verantwortlich

Carlsberg-Chef Sebastian Holtz steht im Lager der Holsten-Brauerei in Altona. Für diese Traditionsmarke ist er auch verantwortlich

Foto: Klaus Bodig / HA

Auf dem Areal in Altona entwickelt die Düsseldorfer Gerchgroup die „Holsten Quartiere“ mit Wohnraum für bis zu 7500 Menschen.

Hamburg. Die Holsten-Brauerei wird nach Abendblatt-Informationen im ersten Quartal 2019 von Altona nach Hausbruch umziehen. „Mit dieser Entscheidung gegen ein schnelleres Vorgehen soll dafür Sorge getragen werden, dass für die einzelnen Prozesse und Genehmigungen ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um in allen Belangen ohne Zeitdruck die Weichen für einen zukunftsfähigen Neubau richtig stellen zu können“, sagte Sprecher Christoph Boneberg.

Die Brauerei, die zur dänischen Carlsberg-Gruppe gehört, hatte zuvor auch das erste Quartal 2018 als Option für den Umzug genannt (wir berichteten). Die neue Produktionsstätte entsteht auf einer rund 65.000 Quadrat­meter großen Fläche im Gewerbegebiet Heykenaukamp in Hausbruch.

Wohnraum für bis zu 7500 Menschen

Auf dem rund 86.500 Quadratmeter großen Areal in Altona entwickelt die Düsseldorfer Gerchgroup die „Holsten Quartiere“ mit Wohnraum für bis zu 7500 Menschen. Außerdem entstehen Einzelhandel, Büros und Gastronomie. Ursprünglich hatte Mathias Düsterdick, Vorstandsvorsitzender der Gerchgroup, geplant, dass bereits 2020 die ersten Wohnungen bezogen werden können.

Aber das ändert sich durch den späteren Umzug der Brauerei: „Wir werden Mitte 2019 mit dem Abbruch beginnen, und dann wäre 2021 für einen Erstbezug realistisch“, sagte Düsterdick.

Unterdessen wurde der städtebaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für die „Holsten Quartiere“ gestartet, an dem sich zwölf Architekturbüros beteiligen.

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