Flüchtlinge

Hamburgs größte Kleiderkammer öffnet in Altona

Der letzte Standort der Kleiderkammer in Bramfeld dient jetzt nur noch als Lager

Der letzte Standort der Kleiderkammer in Bramfeld dient jetzt nur noch als Lager

Foto: Michael Rauhe / HA

Der Verein Hanseatic Help nimmt wieder Spenden für Flüchtlinge und andere Bedürftige an. Der neue Standort ist zentral gelegen.

Hamburg. Die ehemals in den Messehallen ansässige Kleiderkammer nimmt wieder Spenden entgegen. Am Sonntag eröffnet der Verein Hanseatic Help seinen neuen Standort an der Großen Elbstraße 264 in Altona mit einem Fest.

Die Neueröffnung der Spendenannahme wird von 11 bis 18 Uhr gefeiert. Die regulären Öffnungszeiten sind ab Montag, dem 4. April täglich außer Mittwoch von 10 bis 20 Uhr. Besonders dringend benötigt der Verein Kleidung in kleinen Herrengrößen. Spielzeug dagegen kann nicht entgegengenommen werden.

"Spendenbereitschaft ist riesig"

Die deutschlandweit vermutlich größte Kleiderkammer für Flüchtlinge, die im Sommer vergangenen Jahres in den Messehallen gegründet wurde, war zuletzt auf dem „Otto Campus“ in Bramfeld ansässig. Die dortige Fläche soll weiterhin, genauso wie eine Halle in Wedel, für die Lagerung der Spenden genutzt werden. Für den Verein Hanseatic Help, der die Kleiderkammer betreibt, war für die Annahme der Spenden aber ein zentraler Ort wichtig. „Die Spendenbereitschaft der Hamburger ist nach wie vor riesig. Deshalb wollten wir einen Ort finden, der es den Menschen wegen seiner Lage einfach macht, zu helfen. Das ist uns an der Großen Elbstraße gelungen“, sagt Rainer Sieling von Hanseatic Help.

Der Verein Hanseatic Help versteht seine Arbeit nicht nur als Hilfe für Flüchtlinge, sondern generell für bedürftige Menschen. Rainer Sieling: „Wir versorgen mehr als 100 Einrichtungen für Flüchtlinge in Hamburg mit Spenden, aber auch Frauenhäuser und Einrichtungen für Obdachlose.“