Schwedischer Möbelkonzern

Kurz nach Ikea-Eröffnung in Altona stehen Kunden Schlange

Bürgermeister Olaf Scholz, der selbst in Altona wohnt, hieß den schwedischen Konzern mit einem Grußwort willkommen. Außerdem vor Ort: viele neugierige Kunden - und ein paar wütende Demonstranten.

Hamburg. Die Möbelkette Ikea hat am Montag ihre weltweit erste komplette Innenstadt-Filiale in Hamburg-Altona eröffnet. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der selbst in Altona wohnt, hieß den schwedischen Konzern mit einem Grußwort willkommen.

Das Möbelhaus war bereits kurz nach der Eröffnung gut besucht. Allerdings waren wie erwartet auch einige Demonstranten vor Ort. Sie hielten Plakate mit der Aufschrifft "Besseres als Ikea für Altona" in die Luft.

Ikea investierte am Standort an der Großen Bergstraße mehr als 80 Millionen Euro und schafft damit 300 Arbeitsplätze. Dort ist ein siebenstöckiges Gebäude entstanden, davon vier Parkdecks mit 730 Stellplätzen. Mit einer Verkaufsfläche von 18.000 Quadratmetern ist die Filiale in Altona rund 20 Prozent kleiner als andere Ikea-Märkte, präsentiert aber dennoch das gesamte Katalogsortiment.

Der Bau des Möbelmarktes war zunächst umstritten, wurde aber in einem Bürgerentscheid im Bezirk Altona mit einer Mehrheit von rund 77 Prozent der Stimmen gebilligt.