Fußgänger-Unterführung

Lichtblick für den Tunnel an der Max-Brauer-Allee

Der unterirdische Zugang vom Bahnhof Altona in das neue Einkaufsherz des Bezirks rund um das neue Ikea-Möbelhaus soll umgebaut werden. Er soll ein repräsentativer Zugang zur Großen Bergstraße werden.

Altona Vor fünf Jahren wollten Bezirkspolitiker den Fußgängertunnel vom Bahnhof Altona zur Neuen Großen Bergstraße komplett zu schütten, weil er zunehmend verwahrloste und mehr Aufenthaltsort von Punks denn Flaniermeile war. Jetzt wird der „Schmuddeltunnel“ umfangreich umgebaut und soll zum repräsentativen Zugang zur Großen Bergstraße werden, wo der Möbelkonzern Ikea gerade sein erstes Haus mitten in einer Fußgängerzone baut (Eröffnung Sommer 2014). Baubeginn ist am Montag kommender Woche. Rund eine Millione Euro investiert die Stadt. Geplant laut Bezirksamt Altona ist eine neue Edelstahlfassade, neues helles Pflaster und neue Treppen und Rampen. Die Verkaufsbuden sollen verschwinden.

Der Tunnel wird heute täglich von etwa 15.000 Menschen genutzt, nach der Ikea-Eröffnung werden es Schätzungen zufolge mehr als 20.000 sein. Der neue Zugang gilt als wichtiges Ziel zur Reaktivierung der Großen Bergstraße als Bezirkszentrum. Die in den 1960er Jahren gebaute Einkaufsmeile galt einst als erste große, moderne Fußgängerzone Deutschlands.