Aktions-Tipp

Groß und Klein auf den Spuren von Beethoven

Ludwig van Beethoven ganz kindgerecht.

Ludwig van Beethoven ganz kindgerecht.

Foto: Hamburger Abendblatt / Andreas Laible

Wer war eigentlich Ludwig van Beethoven? 95 Prozent der Deutschen kennen laut einer Umfrage die richtige Antwort: Er war Komponist. Was viele nicht wissen: Er litt unter einer Krankheit, die ihn bereits im frühen Alter taub werden ließ. Trotzdem komponierte er weiter, weil er wusste wie sich die Töne im Zusammenklang anhören. In diesem Jahr wird Beethovens 250. Geburtstag gefeiert und viel Wissenswertes über ihn lässt sich am Sonntag beim Beethoven-Familientag des NDR im Rolf-Liebermann-Studio erfahren.

Ein buntes Programm, moderiert von Schauspielerin Christina Dean, erwartet große und kleine Pianisten und die, die es noch werden wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, um Beethovens Kompositionen genauer unter die Lupe zu nehmen. Für alle, die noch nie am Klavier saßen, gibt es kleine Workshops. Danach weiß jeder, wieso es am Klavier schwarze und weiße Tasten gibt.

Professionelle Pianisten stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es ab 11 Uhr darum geht, in die Tasten zu hauen. So können die Besucher herausfinden, ob sie ein Händchen für Beethoven haben. Weil es sicher anstrengend ist, sich auf dem großen Tastenfeld zurechtzufinden, steht für alle hungrigen Musiker auch eine kleine Stärkung parat.

Acht Hände an einem Klavier — das wird zwar eng, klingt aber super. Einfach mal den Klavierstuhl mit drei Mitspielern teilen und schauen, was dabei herauskommt. Das steht am Nachmittag auf dem Plan. Danach spielen unter anderem die Pianisten Ulrike Payer, Moshe Landsberg, Thomas Cornelius und Rupert Burleigh bei einem kleinen Live-Konzert Beethoven-Klassiker wie „Für Elise“ und die „Mondscheinsonate“. Außerdem verraten Gedächtnis-Weltmeister, wie sie sich wichtige Informationen merken können. Ihre Tricks können direkt umgesetzt werden, wenn von Beethovens Lebensweg erzählt wird.

Wer lieber sein Gesangstalent zum Besten geben möchte, kann beim großen Kanonsingen mitmachen. Auch im Gebot: den Namen „Beethoven“ mit dem Handalphabet schreiben und weitere Mitmach-Aktionen. Und wer weiß — vielleicht schlummert unter den Besuchern der ein oder andere Nachwuchs-Beethoven…


Beethoven-Familientag So 19.1., 11 bis 13 Uhr und 14. bis 16 Uhr, NDR Rolf-Liebermann-Studio (U Klosterstern), Oberstraße 120, Karten: Kinder 5 Euro, Erwachsene 10 Euro im Vorverkauf