Aufstieg und Fall, Triumph und Tragik – Theater und Politik haben durchaus Parallelen. Oft reagieren Bühnen auf gesellschaftliche Entwicklungen, in Zeiten der Demoskopie und Mediendemokratie indes noch nicht express. Die Nahles-Saga – Krawall, Mobbing und ein gewöhnungsbedürftiger Humor als Zutaten wären gewiss – um eine einsame Polit-Frau käme wie Knall auf Fall, und so eröffnet „Die Schulz-Story“ am 11.6. (19.30 Uhr) im bereits ausverkauften Altonaer Theater die achten Privattheatertage (PTT). Das Stück vom Studio Theater Stuttgart basiert auf dem Buch des „Spiegel“-Autors Markus Fel­denkirchen, in dem der „ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz“ des Ex-SPD-Kanzlerkandidaten schildert.

Jenes Stück ist das erste von vieren im Bereich Komödie. In dem ist mit Das kleine Hoftheater die einzige Hamburger Bühne vertreten: Das Haus aus Horn zeigt in Stefan Leonhards Regie „Herbstgold“, eine Zwei-Generationen-Romanze für vier, am 19.6. ebenfalls in Altona.