Kino-Tipp

„Misfit“: Wie man sich in einer neuen Schule durchsetzt

Selina Mour als Julia in "Misfit"

Selina Mour als Julia in "Misfit"

Foto: dpa

Das Leben von Julia (Selina Mour) in Amerika ist perfekt: Sie hat die besten Noten, eine tolle Stimme und schreibt bereits ihre eigenen Songs. Dann aber wird sie aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen, denn ihre Eltern ziehen mit ihr zurück ins uncoole Deutschland. Oh nein ...!

An ihrer neuen Schule wird Julia zunächst mit einer völlig neuen Situation konfrontiert und als Außenseiterin abqualifiziert. Das lässt sie sich aber nicht lange gefallen und tut sich stattdessen mit mehreren anderen Schülern zusammen, um den angesagten Kids in der Schule mal zu zeigen, was man zusammen alles schaffen kann.

So beginnt die Filmkomödie „Misfit“, die ganz um Social-Media-Star Selina Mour herumgebaut ist. Die Produktion lehnt sich sehr eng an ein niederländisches Vorbild aus dem Jahr 2017 an, dessen Trailer „der meistgesehene holländische Filmtrailer aller Zeiten auf YouTube“ war. Der Film war kommerziell ein großer Erfolg, wurde in der niederländischen Presse allerdings gnadenlos verrissen.

In der deutschen Fassung spielt auch jemand mit, der der Eltern-Generation bekannt sein dürfte: Sylvie Meis („Das Supertalent“, „Let’s Dance“) mimt eine Schuldirektorin. Regie hat bei der Teenie-Komödie wie schon vorher beim holländischen Original Erwin van den Eshof geführt, der auch das Drehbuch geschrieben hat.

„Misfit“ D 2019, 82 Min., o.A., R: Erwin van den Eshof, D: Selina Mour, Sylvie Meis, Lisa Kueppers, Moritz Schirdewahn, Simon Will, Lisa-Marie Koroll, Mario Novembre, täglich im Cinemaxx Dammtor/Harburg, UCIs Mundsburg/Othmarschen Park/Wandsbek; www.misfitderfilm.de