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Satire-Tipp

„NDR Comedy Contest“ Hoëcker lässt spotten und blödeln

Wächst an den Aufgaben: Bernhard Hoëcker, nur 1,59 Meter groß moderiert seit 2018 den „NDR Comedy Contest“.

Foto: dpa Picture-Alliance / rtn, ulrike blitzner / picture alliance / rtn - radio t

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Vor Jahren war Bernhard Hoëcker selbst mal Stargast beim „NDR Comedy Contest“. Damals moderierte noch Lisa Feller jene Veranstaltung, die bis zu achtmal im Jahr im Hamburger Knust öffentlich fürs dritte Fernsehprogramm aufgezeichnet wird. Auf norddeutschen Bühnen waren weder die gebürtige Rheinländerin Feller noch der gebürtige Pfälzer präsent. Seit 2018 aber füllt Unterhaltungs-Quirl Hoëcker als Fellers Nachfolger die „Chef“(chen)-Rolle im Knust aus.

An diesem Dienstag und Mittwoch präsentiert der Comedian und Schauspieler (48) dort wieder zwei Wettbewerbe mit je vier Künstlern. Sie spotten, blödeln und singen um die Gunst des Saal-Publikums, das den Sieger des Abends kürt. Weil den NDR-Verantwortlichen ein Entertainment-Profi wie Hoëcker, dank Sendungen wie „Switch“ (Pro 7) und „Genial daneben“ (Sat.1.) populär geworden, nicht reicht, begrüßt auch dieser Moderator Stargäste: Heute kann er mit Komiker Robert Treutel, besser gesagt dessen Figur Bodo Bach, neuhessisch babbeln, am Mittwoch mit Ulan & Bator spaßen: Das Comedy-Theaterduo (Sebastian Rüger und Frank Smilgies) mit den Pudelmützen ist für skurrile und improvisatorische Einlagen bekannt.

Das Improvisieren hat Hoëcker Anfang der 2000er beim Bonner Improtheater Die Springmaus gelernt. Seit 2015 ist er neben Elton Team-Captain in der ARD-Vorabend-Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ Übrigens: Laut Hoëcker ist das Trema in seinem Nachnamen, also die zwei Punkte über dem „e“, ein künstlerisches Stilmittel. Das habe schon sein Vater benutzt und solle nur die richtige Aussprache markieren. Damit wird angezeigt, dass die Buchstaben „o“ und „e“ getrennt ausgesprochen werden. In seinem Personalausweis steht nur Hoecker.

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Von den Teilnehmern beim „NDR Comedy Contest“ haben sich manche anderweitig einen Namen gemacht: Bühnen-Literatin Sarah Bosetti etwa trat bei der ARD-„Ladies Night“ auf, David Kebe ist nicht nur Comedian, Regisseur und Autor, sondern auch Bruder der Comedy-Königin Carolin Kebekus. Bosetti und Kebe sind heute im Knust zu erleben. Der freche Berliner Stefan Danziger war bereits 2017 zweiter Sieger beim Hamburger Comedy-Pokal, und Singer-Songwriterin Miss Allie hatte mit ihrem Soloprogramm „Mein Herz und die Toilette“ im Januar Solo-Premiere im Schmidtchen.

Vorteil für Knust-Besucher: Um die Künstler zu erleben, muss man nicht bis Mitternacht warten – dann wird der „NDR Comedy Contest“ von Freitag auf Sonnabend gesendet.

„NDR Comedy Contest“ Di 19./Mi 20.2., jeweils 20.00, Knust, (U Feldstraße) , Neuer Kamp 32, Karten 10,-/erm. 8,-; www.knusthamburg.de

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