Film-Tipp

Flucht und Verzweiflung: „Transit“ im Schanzenkino

Georg (Franz Rogowski) kann im letzten Moment seiner Verhaftung entgehen und gerät an die Papiere des toten Schriftstellers Weidel, dessen Identität er annimmt. Er flüchtet nach Südfrankreich, in der Hoffnung, dort auf politische Gesinnungsgenossen zu treffen. In Marseille lernt er Marie Weidel (Paula Beer) kennen, die dort seit Wochen auf ihren Mann wartet, nicht wissend, dass er nie wieder kommen wird. Die beiden Verlorenen beginnen eine leidenschaftliche Affäre...

Georg (Franz Rogowski) kann im letzten Moment seiner Verhaftung entgehen und gerät an die Papiere des toten Schriftstellers Weidel, dessen Identität er annimmt. Er flüchtet nach Südfrankreich, in der Hoffnung, dort auf politische Gesinnungsgenossen zu treffen. In Marseille lernt er Marie Weidel (Paula Beer) kennen, die dort seit Wochen auf ihren Mann wartet, nicht wissend, dass er nie wieder kommen wird. Die beiden Verlorenen beginnen eine leidenschaftliche Affäre...

Foto: Schramm Film

Christian Petzold, ohnehin beinahe ein Garant für deutsches Qualitätskino, gelingt mit seinem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „Transit“ Ungewöhnliches. Er verfilmt Anna Seghers gleichnamigen Roman, verlegt die Handlung um Flucht und Verzweiflung, hier Paula Beer und Franz Rogowski, aber aus die Nazizeit in die Gegenwart.

„Transit“ Di 24.7., 22.00, Schanzenkino (U/S Sternschanze), Sternschanze 1, Karten 8,-; www.schanzenkino.de