St. Pauli Theater

Kubanische Tanzshow „Lady Salsa“ im St. Pauli Theater

Lady Salsa: Ob mit Rumba, Cha-Cha-Cha, Merengue oder Mambo: Es darf gefeiert werden

Lady Salsa: Ob mit Rumba, Cha-Cha-Cha, Merengue oder Mambo: Es darf gefeiert werden

Foto: (FREELENS Pool) Malzkorn / www.malzkornfoto.de

Die neue kubanische Tanz - und Musikshow „Lady Salsa“ feiert am Sonntag im St. Pauli Theater Premiere

Hamburg.  Lebensfreude! Kuba, bekannt für Musik, Tanz, und mitreißende Rhythmen präsentiert von heute an mit Gesang, Rumba, Cha Cha und energiegeladenem Salsa im St. Pauli Theater in der flirrenden Show „Lady Salsa“ ein prickelndes Lebensgefühl. Erzählt wird die Geschichte der kubanischen Musik, in der spanische Instrumente, afrikanische Rhythmen und der Einfluss des amerikanischen Jazz tiefe Spuren hinterlassen haben. Regisseur Toby Gough, ein Brite, der in Havanna lebt, serviert einen hochprozentigen Karibikcocktail. Das junge Tanz- und Gesangs-Ensemble zeigt Mambo, Cha Cha Cha, Merengue, Rumba, elegante Jazz-Nummern aus den 20er Jahren, den typisch kubanischen Son und Salsa mit Karibik-Laune. Das soll, das muss und das wird garantiert auch die Zuschauer dazu bringen, in ihren Sitzen hin und her zu wippen. Musik und Tanz gehören zum Alltag Kubas, Sinnlichkeit liegt nicht nur in der Luft. Vieles dort scheint einfach mehr Spaß zu machen.

„Lady Salsa“ ist die Geschichte der musikalischen Diva Siomara Valdes, die viele Jahre in der Bühnenshow „The Bar at Buena Vista“ auftrat. Wir unternehmen mit ihr eine Zeitreise durch ihr Leben, zurück in die 50er Jahre vor der Revolution, in die Luxushotels Havannas, die Zeit der aufwendigen Shows im „Tropicana“ oder „National“, mit schönen Mädchen, Mafiabossen und einem Volk, das die Revolution herbeisehnt. Die Reise beginnt bei Tänzen im Zuckerrohrfeld, zeigt die Entwicklung des sehr afrikanisch geprägten Rumba von der Straße in die legendären Clubs von Havanna, den Mambo in den Kabaretts, streift die klassischen Duette mit Celia Cruz und Nat King Cole und landet beim Reggaeton von heute. Auch „Bailando“, der Hit, der 2014 zu den zehn meistverkauften Songs der Welt zählte, wird in einer rasanten Version gespielt. In „Lady Salsa“ treten einige der besten Tänzerinnen und Tänzer Kubas auf, die Salsa-Band „Sonora La Calle“ liefert einen druckvollen Soundtrack aus Buena Vista Social-Club Klassikern und den derzeitigen Hits.

Siomara Valdes’ Stimme „kann ihr Ehemann noch 13 Kilomter entfernt hören“, heißt es in der Ankündigung der wuchtigen Diva. Und in der Tat, sie hat karibischen Soul in der Stimme oder besser „azucar“ - Zucker, Schmelz. Ihr Leben in jungen Jahren wird von Luna Manzanares gesungen und gespielt. Wäre der Begriff von der Gänsehaut, die man bekommt, wenn sie singt, nicht so abgegriffen, hier passt er, wetten? Wenn sie „Besame mucho“ singt, den Hit, den wohl jeder schon dutzende Male und sehr verschieden interpretiert gehört hat, möchte man einfach, dass dieses Liebeslied noch ein paar Strophen mehr hätte.

Luna Manzanares ist in Kuba ein Star. 15 CDs hat sie aufgenommen, in siebenFilmen ist sie aufgetreten. Auch Leo Almaguer, der singend durch den Abend führt, ist ein Star. Dieser Abend macht rundum gute Laune.

„Lady Salsa“ Premiere So 31.5., 19 Uhr, bis 12.7., St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 30 (Anreise hier), Karten zu 18,90 bis 56,90 Euro unter der HA-Ticket-Hotline T. 30 30 98 98

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