Lesungs-Tipp

Marie NDiaye liest im Literaturhaus aus „Ladivine“

Ihre Bücher spielen oft in Frankreich, der für Marie NDiaye schwierigen Heimat, in der die Tochter einer Französin und eines Senegalesen schon länger nicht mehr lebt. Sie wohnte in Spanien, Italien, den Niederlanden, seit 2007 ist sie mit ihrer Familie in Berlin. "Ladivine", der vielgelobte neue und zehnte Roman der 47-Jährigen, erzählt eine Mehr-Generationen-Geschichte zwischen Afrika, Berlin und Frankreich – es sind die Koordinaten von NDiayes eigenem Leben. Heute Abend liest sie im Literaturhaus, Beginn 19.30 Uhr, Tickets 10 Euro.