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Warum war Bob Marley eine Reggae-Legende?

Habt ihr schon mal die Musik von Bob Marley gehört?

Viele Fans feierten den Reggae-Musiker in den 1970er- Jahren für Hits wie „No Woman, No Cry“, „Is this Love“ und „Could you be loved“. Vor 70 Jahren, am 6. Februar 1945, wurde Bob Marley in Jamaika geboren. Dort wuchs er in einer ländlichen Kleinstadt mit seiner dunkelhäutigen Mutter und seinem weißen Vater auf, der Offizier bei der britischen Armee war. Mit 16 Jahren brach er die Schule ab und machte auf Wunsch seiner Eltern eine Ausbildung zum Mechaniker. Eher widerwillig, denn die Musik war seine Leidenschaft: Soul, Country, Pop und Rock faszinierten ihn. Während eines Musikkurses lernte er andere Musiker kennen, mit denen er eine Band gründete. Mit der Zeit entstand ein neuer Musikstil: Reggae.

1967 wechselte Marley vom Christentum zur Religion der Rastafari. Rastas kommen euch vielleicht bekannt vor, das sind Dreadlocks. Bob Marley hatte solche gedrehten und verfilzten Haare.

Die Rastafari glauben an das, was in der Bibel steht. Dazu kämpfen sie gegen die Unterdrückung der Schwarzen. In seinen Texten verbreitete Bob Marley viele religiöse Elemente. Nach einer Krebserkrankung, die er unter anderem auch in Deutschland erfolglos behandeln ließ, starb Marley 1981 im Alter von nur 36 Jahren.