Kindernachrichten

Wenn es kalt ist, kann man seinen Atem sehen

Am Sonntag hat es in Norderstedt um Umgebung ja tatsächlich mal ein bisschen geschneit.

Für eine richtige Schneelandschaft, in der ihr Schneemänner bauen und euch mit Schneebällen bewerfen könnt, hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin war es ein Anfang! Doch der Schnee kommt nicht ohne Frost, denn erst die Kälte macht den Regen zu Schnee. Stellt euch einmal vor, der viele Regen der letzten Tage und Wochen wäre Schnee gewesen! Niemand wäre mehr aus seinem Haus oder aus seiner Wohnung gekommen.

Aber ihr habt bestimmt auch schon einmal festgestellt, dass ihr in der kalten Luft plötzlich euren Atem sehen könnt. Aber – wie entstehen diese weißen Wattewölkchen, die aus eurem Mund wehen?

Ganz einfach. Unser Atem ist feucht, hat also einen hohen Anteil an Wasser. Diese Feuchtigkeit können wir allerdings nicht sehen, wenn es warm ist. Erst bei Kälte verdichtet sich das Wasser in unserer Atemluft, weil die Temperatur unserer Luft beim Ausatmen in die kalte Luft unserer Umwelt sinkt und dadurch sichtbar wird. Das Wasser in unserer Atemluft zieht sich durch die Kälte zu Wassertropfen zusammen und verdichtet sich zu einem Nebel.

Wenn ihr jetzt einmal nach draußen geht und ausatmet, könnt ihr eurem Atem hinterher schauen.