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Capoeira ist Tanz und Kampf

Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz. Das heißt, dass es sich bei Capoeira zwar um eine Kampfsportart handelt, die Bewegungen aber sehr fließend und tänzerisch sind.

Trainiert wird zu rhythmischer Musik. Es gibt drei unterschiedliche Capoeira-Formen: Capoeira Angola, Capoeira Regional und Capoeira Contemporanea. Die älteste Form ist die des Angola: Als afrikanische Sklaven nach Brasilien kamen, entwickelten sie ihren „Zebratanz“, wie Capoeira auch genannt wird, weiter.

Die Capoeira-Tänzer und die Musiker stellen sich in einem Kreis auf. Zwei Teilnehmer beginnen, indem sie sich die Hand geben, einen Radschlag in die Kreismitte machen und dann miteinander spielerisch kämpfen, indem sie abwechselnd angreifen und ausweichen. Es wird also niemals einer der Spieler tatsächlich getroffen. Die anderen, die im Kreis stehen, klatschen und singen zur Musik. Möchte einer von ihnen in die Kreismitte, hält er seine Hand ausgestreckt hin. Sobald er abgeklatscht wird, darf er den Part des Abklatschers übernehmen, sodass der Capoeira-Tanz immer in fließender Bewegung bleibt.

Die Sängerin und Fitnesstrainerin Fernanda Brandao, die ihr vielleicht aus dem Fernsehen kennt, hat sich vom Capoeira ganz viel abgeguckt und damit ihr eigenes Trainingsprogramm entwickelt.