Kindernachrichten

Wer hat’s erfunden? Die Griechen!

Endlich ist es soweit! Morgen Nachmittag werden die 22. Olympischen Winterspiele in der russischen Stadt Sotschi eröffnet.

Insgesamt treten Sportler aus 88. Ländern an, was ein neuer Rekord ist. Das erste Mal stattgefunden haben die Olympischen Winterspiele 1924 im Skiort Chamonix in Frankreich. Damals nahmen gerade einmal 16 Nationen teil.

Die Tradition der Olympischen Spiele geht jedoch noch viel weiter zurück. Bereits vor über 2500 Jahren fanden in Griechenland Sportwettkämpfe statt. Schon damals stand neben der sportlichen Betätigung auch das „Miteinander“ im Fokus. Griechenland bestand aufgrund seiner vielen Inseln zum Großteil aus selbstständigen Stadtstaaten, den „Polis". Die Sportwettkämpfe stärkten das Gemeinschaftsgefühl zwischen den einzelnen Städten.

Ihren Namen verdanken die Spielen dem damaligen Austragungsort. In der Antike fanden die Spiele in „Olympia“, einem heiligen Ort zu Ehren des Gottes Zeus, statt.

Nachdem die Römer Griechenland eroberten, wurden die Spiele vom Kaiser Theodosius verboten. Doch die olympische Idee ging nie verloren.

Auf einem Kongress 1894 gründete der Baron Pierre de Coubertin das Internationale Olympische Komitee. Zwei Jahre später fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen statt.