Kindernachrichten

Die Kugel muss sich locker drehen

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie ein Kugelschreiber funktioniert? Dieser nützliche Stift funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip.

Die Kugelschreibermine besteht aus einem kleinen Metallröhrchen. An dessen Ende ist eine Kugel eingebaut – und zwar so, dass sie sich zwar drehen kann, aber weder vor- noch zurückrutschen oder gar rausfallen kann. Ein Teil dieser Kugel schaut also vorne aus der Mine heraus. Und diese Kugel muss beweglich bleiben, denn sonst kann die Tinte aus der Mine nicht aufs Papier gelangen.

Beim Schreiben drückt die Kugel auf das Papier. Dadurch entsteht ein kleiner Rollwiderstand, sodass sich die Kugel bewegt. Sie rollt über das Papier. Die eine Seite dieser Kugel, die gerade nicht zu sehen ist, rollt durch die Tinte, die sich in der Mine befindet. Ein kleines bisschen von der etwas klebrigen Tinte bleibt an der glatten Kugel haften. Dreht sich die Kugel nun beim Schreiben, so gelangt die mit Tinte bekleckerte Seite nach draußen und rollt über das Papier. Da das Papier rauer als die glatte Metallkugel ist, bleibt die Tinte dann am Papier haften. Dadurch, dass die Tinte auf dem Papier haften bleibt, seht ihr letztlich, was ihr schreibt.

Übrigens: Wenn ein Kugelschreiber eine längere Zeit nicht benutzt wurde, muss man ihn erst „einschreiben“, weil die Tinte an der Kugel trocken geworden ist.