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Das härteste Radrennen der Welt

Die Tour de France ist das berühmteste und härteste Radrennen der Welt.

In diesem Jahr startet die 100. Tour am Sonnabend, 29. Juni, auf Korsika und endet gut drei Wochen später am 21. Juli in Paris. 1903 kam dem französischen Journalisten Géo Lefèvre die Idee zu dem Etappenrennen durch Frankreich. Henri Desgrange, Chefredakteur der Sportzeitung "L'Auto", verwirklichte die Idee seines Kollegen. Die erste Tour bestand aus sechs Etappen. 60 Fahrer kämpften damals um den Sieg.

2013 gehen 22 Teams mit je neun Fahrern an den Start. Die Tour führt zu Beginn durch flaches Gelände und steigert sich dann in den Gebirgen. Dort müssen die Radfahrer teilweise bis zu 1500 Höhenmeter überwinden. Die Gesamtlänge der Tour de France beträgt ungefähr 3500 Kilometer. Sie führt durch Frankreich, hin und wieder auch durch angrenzende Länder.

Rekordsieger ist der Amerikaner Lance Armstrong, der das Ziel in Frankreichs Hauptstadt siebenmal als Erster erreichte. Außerdem fuhr er 2005 die schnellste Tour mit durchschnittlich 41,65 Kilometern pro Stunde. Armstrong hielt sich jedoch wie viele andere Fahrer nicht an die Regeln und nahm leistungssteigernde Mittel zu sich. Deshalb wurden ihm seine sieben Gesamtsiege vom Weltverband wieder aberkannt. Zuletzt hat auch der deutsche Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich Blutdoping zugegeben.