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Könige haben nur noch wenig zu sagen

Willem-Alexander ist der neue König der Niederlande. Er ist nicht der einzige König in Europa. Doch was haben Könige heute noch zu sagen?

Willem-Alexander, der neue König der Niederlande, heißt mit vollem Namen Willem-Alexander Claus George Ferdinand von Oranien-Nassau. Am Dienstag hat er den Thron von seiner Mutter Beatrix übernommen. Er ist nicht der einzige König in Europa. Doch in welchen Ländern gibt es solche Herrscher noch, und was haben sie heutzutage zu sagen?

Das wohl bekannteste Königshaus ist das britische. Fast jeder kennt Königin Elizabeth II.. Und vielleicht habt ihr die Hochzeit ihres Enkels Prinz William mit Kate Middleton im Fernsehen gesehen. Die Königin ist aber nicht nur das Staatsoberhaupt von Großbritannien und Irland, sondern auch von Kanada, Australien, Neuseeland, Jamaika und Papua-Neuguinea.

Viel zu sagen hat sie jedoch nicht. Die Gesetze im Land erlässt das von den Briten gewählte Parlament, das Königshaus repräsentiert es nur. Dies nennt man Parlamentarische Monarchie. Ähnlich ist es in Schweden, wo Carl Gustav XVI. König ist, in Dänemark mit seiner Königin Margrethe II., in Belgien, wo König Albert II. auf dem Thron sitzt, und in Spanien. Hier hat Juan Carlos I. die Königswürde inne. Auch die Niederlande sind eine Parlamentarische Monarchie. Nur in Norwegen hat König Harald V. mehr Rechte als die anderen Königinnen und Könige Europas. Er muss sich auch an eine Verfassung halten und sich mit einem Parlament über Gesetze einigen. Er hat aber politisches Mitspracherecht. Diese Form heißt Konstitutionelle Monarchie.

Auch Deutschland hatte früher eine Monarchie. Der letzte Kaiser war Wilhelm II.. Er regierte bis 1918.