Kindernachrichten

Es gibt auch fairen Kampfsport

Sicher hat jeder von euch von seinen Eltern beigebracht bekommen, dass man keine anderen Kinder haut oder tritt.

Klar, denn wer will schon verletzt werden von jemand anderem. Trotzdem gibt es Menschen, die Kampfsport machen. Aber wieso?

Kampfsportler sind keineswegs brutale oder aggressive Personen. Wenn die Sportler in einem Wettkampf gegeneinander antreten, dann kämpfen sie nicht, weil sie Streit haben und sauer aufeinander sind. Sie treten gegeneinander an, weil sie Spaß daran haben, ihren Sport auszuüben.

Das Wichtigste: Es gibt Regeln in einem Wettkampf. Es dürfen zum Beispiel keine Waffen verwendet werden. Eine der wichtigsten Regeln ist, dass einem Sportkämpfer keine dauerhaften Verletzungen zugefügt werden dürfen. Der Kampf soll nämlich Spaß machen.

Außerdem gibt es einen Schiedsrichter. Sollte einer der Konkurrenten während des Wettkampfs keine Kraft mehr haben um weiterzukämpfen, bricht der Schiedsrichter sofort ab.

Eine Sportart, von der ihr sicher schon gehört habt, heißt Judo. Übersetzt heißt Judo auch "sanfter Weg". Ein Judokämpfer tritt, schubst oder haut seinen Gegner nicht. Durch bestimmte Griffe und Bewegungen besiegt er seinen Konkurrenten und verletzt ihn dabei keineswegs. Ein sehr fairer Kampfsport.