Kindernachrichten

Früher waren Pferde Arbeitstiere

Seid ihr schon mal auf einem Pferd geritten? Oder Kutsche gefahren? Falls ja, kennt ihr schon zwei Bereiche, in denen Pferde als Arbeitstiere eingesetzt werden.

Manche von ihnen arbeiten auch bei der Polizei, sie helfen Polizisten, bei Demonstrationen den Überblick zu behalten. Andere sind Sportler, sie treten bei Springturnieren oder Wettrennen gegeneinander an.

Im 20. Jahrhundert wurden Arbeitstiere zunehmend durch motorisierten Wagen ersetzt. Aber früher, als es noch keine Autos gab, waren Pferde sehr wichtig für das tägliche Leben. Sie zogen die Kutsche, die die Post auslieferte. Und wurden gebraucht, um weitere Strecken zu überwinden. Stellt euch vor: Wenn ihr einen Freud an der Ostsee besuchen wolltet, wäret ihr ohne Bahn, Bus oder Auto sehr lange unterwegs. Deshalb sind Menschen Kutsche gefahren und geritten. In einigen Ländern wird immer noch viel auf Pferden und Eseln transportiert. Aber in Deutschland werden die meisten Pferde gehalten, weil ihre Besitzer Freude an ihnen haben. Es gibt viele Rassen. Das größte Pferd der Welt heißt Big Jake, hat ein Stockmaß von 2,10 Meter. Das Stockmaß ist die Höhe vom Boden bis zum Widerrist, dem Übergang vom Hals zum Rücken. Das kleinste Pferd heißt Thumbelina und misst 44,5 Zentimeter. Ob groß oder klein: gut behandeln muss man alle Pferde. Ihr wisst das bestimmt. Leider gibt es Menschen, die sich nicht um ihre Pferde kümmern oder ihnen sogar weh tun. Um sie kümmert sich der Verein Vier Hufe & Co. Mehr darüber lest ihr auf Seite drei.