Kindernachrichten

Science Slams: Wissenschaft kann auch witzig sein

In diesem Wettbewerben erklären Wissenschaftler dem Publikum ein Thema verständlich und unterhaltsam. Eine Jury kürt den Sieger.

Wissenschaftler reden oft kompliziert. Sie benutzen merkwürdige Worte wie "Politische Arbeitsrechtsprechung" oder "Instrumentierte Implantate". Oft verstehen andere Menschen sie nicht.

Aus diesem Grund ist der Science Slam erfunden worden. Frei übersetzt heißt das Wissenschaftswettstreit. Ein Wissenschaftler, zum Beispiel ein Physiker, erklärt dem Publikum ein Thema in wenigen Minuten. Die Zuschauer sollen verstehen, worüber er redet, und sich gut unterhalten fühlen. Wissenschaft soll also einfach und witzig sein - und kein Kauderwelsch, mit dem kaum jemand etwas anfangen kann. Eine Jury benotet alle Teilnehmer und kürt schließlich den Sieger.

Science Slams gibt es in Deutschland seit 2006. Seit zwei Jahren wird der deutsche Meister gekürt. Die Idee hatte ein Mann namens Alex Dreppec. Er nahm gern an Poetry Slams (zu deutsch Dichterwettstreit) teil. Bei einem Poetry Slam lesen die Künstler selbst geschriebene Gedichte oder Kurzgeschichten vor. Alex Dreppec wollte auch Wissenschaftler auf die Bühne bringen, damit sie dort auf lustige Weise zeigen, was sie eigentlich den ganzen Tag so machen.

Der nächste Wettkampf in Hamburg steigt am 7. Dezember (Haus III&70, Schulterblatt 73, 21 Uhr). Dort werden komplizierte Dinge ganz einfach erklärt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Kinder.