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Neue Schule

„Bonjour Hambourg“: Neues Deutsch-Französisches Gymnasium stellt sich vor

Ein Blick auf die Galerie des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG) Hamburg.

Ein Blick auf die Galerie des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG) Hamburg.

Foto: ARGE Rohdecan QuerfeldEins

Seit Sommer 2020 gibt es in Hamburg ein Deutsch-Französisches Gymnasium (DFG), das in der aktuellen Anmelderunde für die neuen fünften Klassen bis Anfang Februar für Informationsgespräche seine echten wie virtuellen Türen öffnet.

Das DFG ist eine besondere, von Deutschland und Frankreich gemeinsam initiierte und finanzierte Schulform mit jeweils einem deutschen und einem französischen Zweig. Deutsch-Französische Gymnasien existieren bislang in Buc bei Paris, Freiburg und Saarbrücken. Die DFGs richten sich an Schülerinnen und Schüler mit deutscher oder französischer Muttersprache.

„Das DFG verbindet das Beste aus den Schulsystemen beider Länder“, betont Schulleiter Torge Lorenzen. Ein großer Vorteil bestehe zudem darin, „dass die Schüler die Partnersprache nicht nur im Unterricht, sondern auf dem Schulhof von ihren Mitschülern lernen und so sehr schnell enorme Fortschritte erzielen.“

Bilingualer Unterricht

Neben Englisch starten die Kinder in Klasse 5 mit Französisch als erster Fremdsprache, ab der Mittelstufe werden auch ausgesuchte Sachfächer in der Partnersprache unterrichtet. Das Gymnasium bietet damit eine bilinguale Ausbildung in einem internationalen Umfeld. Das Deutsch-Französische Abitur ist ein europäisches Abitur und berechtigt zudem zum direkten Hochschulzugang in beiden Ländern. Die Schule folgt im deutschen Zweig selbstverständlich den Hamburger Bildungsplänen. Zurzeit besuchen die Schule 405 Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 12. Der Schulbesuch am DFG ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos.

Anmeldungen noch bis zum 4. Februar möglich

„Wir verstehen uns nicht als Eliteschule, unsere Schule steht allen offen“, betont Lorenzen. Es werden keine Vorkenntnisse in der französischen Sprache erwartet, eine gewisse sprachliche Begabung sei jedoch „von Vorteil“. Die Anmeldung für den nächsten Jahrgang ist noch bis zum 4. Februar möglich. Termine für Informations- und Anmeldegespräche können ab sofort telefonisch oder per E-Mail gebucht werden.

Auf der Eröffnungsfeier betonte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Projekte wie das DFG erfüllen die Partnerschaft zwischen den beiden Staaten mit Leben. „Dieses Gymnasium wird eine ganz besondere Schule“, so der Politiker bei dem Festakt, bei dem die deutsche neben der französischen Flagge gehisst wurde. „Ich freue mich sehr, die Idee, ja die Vision einer gemeinsamen Bildung in Hamburg zur Realität zu machen.“

Umzug in modernen Neubau für 2023 geplant

Das DFG Hamburg befindet sich zurzeit am Hartsprung in Lokstedt und zieht spätestens 2023 in einen modernen Neubau auf dem Schulcampus Struenseestraße (S-Bahn Königstraße) – entworfen von dem renommierten Dresdner Architekturbüro Rohdecan, das in dem Gebäude das „Lernkonzept der Zukunft“ verwirklicht sieht. Lernlandschaften, ergänzt durch offene und lichtdurchflutete Atrien, ermöglichen eine moderne Pädagogik. Eine Architektur, die den Schülerinnen und Schülern zugutekommt, da sie sich hier, laut Schulleiter Lorenzen, „garantiert wohlfühlen“ werden.

Deutsch-Französisches Gymnasium (DFG) Hamburg
Individuelle Anmelde- und Informationsgespräche:

14.01.-04.02.2021, montags bis donnerstags, 13-17 Uhr

(nur mit persönlicher Anmeldung)

Online-Informationsnachmittag:

14.01.2021, 17-18 Uhr

18.01.2021, 17-18 Uhr

(nur mit persönlicher Anmeldung)

Anmeldungen unter:

Telefon: 040 / 42 87 651 23

E-Mail: deutsch-franzoesisches-gymnasium@bsb.hamburg.de

Weitere Infos:

dfg-lfa.hamburg.de