Festival-Tipp

Deutsch-französische Begegnungen bei „Arabesques“

Der französische Pianist Jean-Francois Zygel ist ein Meister der Improvisation

Der französische Pianist Jean-Francois Zygel ist ein Meister der Improvisation

Foto: © Frank Juery/naive

Bereits zum sechsten Mal lockt „Arabesques – Das Deutsch-Französische Kulturfestival“ alle Frankophilen der Stadt fünf Wochen lang zum Besuch diverser Kulturveranstaltungen vom klassischen Konzert über Hörspiel, Theater, Ausstellung, Lesung, Diskussion bis zum Stummfilm.

Unter dem Motto „La curée, l’argent, le rêve – die Beute, das Geld, der Traum“ in Anlehnung an die Romanreihe „Die Rougon-Macquart“ des Dichters Emile Zola, will das Festival Fragen wie Macht, Armut, Hoffnung und Demokratie beleuchten. Viele herausragende Künstler werden erwartet. Zum Auftakt gibt es am 22.1. unter dem Titel „L’Argent – Das Geld“ (19.30 Uhr, Metropolis Kino, Kleine Theaterstr. 10, 18,-) ein Stummfilmkonzert mit dem bekannten Pianisten, Komponisten und Improvisationskünstler Jean-François Zygel.

Unter anderem ist der zeitgenössische Komponist und Pianist Thierry Pécou als „composer in residence“ eingeladen und wird mit dem Ensemble Variances einen Abend rund um Riten, Natur und Transzendenz bestreiten. „Le moment fraternité“ (25.2., 20 Uhr, Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 10,- bis 25,-) umfasst Musik von Arvo Pärts „Fratres“ bis zu „Chö“, ritueller Musik des tibetanischen Buddhismus.

Für Freunde eher poppiger Klänge steht der „Club arabesques auf der MS Stubnitz“, in dem unter anderem das Quintett Le P’tit Son aus Rennes mit seinem folkloristisch schwungvollen „Marche ou reve“(27.1., 20 Uhr, MS Stubnitz, Kirchenpauerkai 29, Vvk. 14,-/Ak 18,-) auftritt.

Über die aktuellen bis ins Herz Europas dringenden Krisen der Welt spricht am 1. Februar der französische Anti-Terror-Richter Marc Trévidic mit der Journalistin Britta Sandberg in „Kampf eines Richters“ (1.2., 19 Uhr, Bucerius Law School, Eintritt frei, Anmeldung unter http://buceri.us/trevidic). Und wer französische Street Art kennen lernen will ist bei der Vernissage „Revoir“ (16.2., 19.30 Uhr, bis 26.3., Kunsthaus an der Alster, Alsterchaussee 3, Eintritt frei) von Tarek richtig. Die deutsch-französische Freundschaft – in Hamburg ist sie lebendig.

„Arabesques – Das Deutsch-Französische Kulturfestival im Norden“ So 22.1. bis 2.3., Diverse Orte, Karten 10,- bis 25,- u.a. Konzertkasse Gerdes unter T. 45 33 26; Infos unter www.arabesques-hamburg.de