Meistertest: VfB Stuttgart

5. VfB Stuttgart (45 Punkte, 46:37...

5. VfB Stuttgart (45 Punkte, 46:37 Tore)

Restprogramm

Die Chancen Mit dem Einstieg von Markus Babbel als Cheftrainer begann der Aufschwung: 27 Punkte aus zwölf Spielen. Psychologischer Vorteil: Der VfB hat acht Spieltage vor Schluss schon einmal einen fast aussichtslosen Rückstand aufgeholt. In der Saison 06/07 lag das Team sogar sieben Punkte hinter Tabellenführer Schalke zurück, wurde am Ende Meister. In Stuttgart gilt der Uefa-Cup-Platz als weiterhin ausreichend. Zudem sind die bislang 23 Tore durch Mittelfeldspieler Liga-Spitze.

Die Probleme Der VfB hat die schlechteste Ausgangsposition aller Teams. Zudem belastet der Streit mit dem DFB um den anstehenden Trainerlehrgang für Babbel den Klub. Und Stuttgart hat mit 37 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der fünf Topmannschaften. Fraglich ist die Form von Torjäger Gomez. In der Nationalmannschaft war der Angreifer zuletzt mehr als enttäuschend, in der Bundesliga beim 2:1 in Bochum ebenfalls schwach. Hartes Restprogramm.

Slomkas Fazit Stuttgart hat schon 2007 sieben Punkte Rückstand in der Schlussphase der Saison aufgeholt. Auch damals schlichen sie sich eher unbemerkt und langsam von hinten bis ganz nach vorn. Der momentane Erfolg verwundert mich nicht, die Erfahrung des Trainers Markus Babbel in Sachen Meisterschaft spricht für sich. Trotzdem erwartet niemand zu viel vom VfB. Die Stuttgarter werden nicht ganz vorn landen, aber Platz drei für die Qualifikation zur Champions League traue ich ihnen seriös zu. Viel wird vom Ausgang des Spiels am Sonntag gegen den HSV abhängen.