Festnahme

Mann flüchtet vor Polizei in „Raum der Solidarität“

Die Hamburger Polizei hat einen mutmaßlichen Drogendealer gefasst. (Symbolbild)

Die Hamburger Polizei hat einen mutmaßlichen Drogendealer gefasst. (Symbolbild)

Foto: picture alliance

In dem Raum stellte der 25-Jährige sich schlafend. Der bereits einschlägig polizeibekannte Mann kam vor den Haftrichter.

Hamburg. Nach einem Drogendeal an der Hafenstraße haben Polizisten einen 25-Jährigen festgenommen. Der Mann war beim Auftauchen der Polizeikräfte über den berüchtigten Hinterhof eines an der Bernhard-Nocht-Straße liegenden Hauses in einen von Anliegern zur Verfügung gestellten „Raum der Solidarität“ geflüchtet, in dem sich Menschen vor der Polizei verstecken können. In dem Raum stellte der 25-Jährige sich schlafend. Er wurde festgenommen und zu einer Polizeiwache gebracht.

Gegenüber den Beamten stritt der aus Mali stammende Mann den Verkauf von Drogen ab. Der bereits einschlägig polizeibekannte Mann kam vor den Haftrichter. Auf dem Hinterhof spürte ein Diensthund der Polizei mehrere Drogenverstecke auf.

So konnten 22 Kugeln und kleine Behältnisse mit Kokain sowie mehrere Portionen Marihuana sichergestellt werden. Auch im Schanzenpark nahm die Polizei zwei 27 und 28 Jahre alte Dealer fest. Dort stellte die Polizei Marihuana und mutmaßliches Dealgeld sicher. Einer der Männer kam vor den Haftrichter, sein Komplize wurde nach Personalienaufnahme entlassen.