Alstertal-Einkaufszentrum

Wand von Juwelier mit Axt eingeschlagen: 300.000 Euro Beute

Vermutlich in der Nacht zum Montag drangen die Einbrecher über eine Seitentür ins Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) in Hamburg ein und erbeuteten sehr teuren Goldschmuck (Archivbild).

Vermutlich in der Nacht zum Montag drangen die Einbrecher über eine Seitentür ins Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) in Hamburg ein und erbeuteten sehr teuren Goldschmuck (Archivbild).

Foto: Andreas Laible

Vermutlich mit einer Axt verschafften sich die Täter Zutritt. Dann bedienten sie sich in aller Ruhe. Hatten sie Insider-Infos?

Hamburg. Einbrecher haben im Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ) in Poppenbüttel einen Coup gelandet: Nach Abendblatt-Informationen erbeuteten die Täter bei einem Juwelier Goldschmuck im Wert von mehr als 300.000 Euro. Die Tat war offenbar gut geplant. Ermittler gehen davon aus, dass die Täter Insider-Kenntnisse hatten.

Alarm wurde beim Einbruch nicht ausgelöst

Vermutlich in der Nacht zum Montag schlugen die Einbrecher zu. Über eine Seitentür drangen sie in das AEZ ein. Alarm wurde nicht ausgelöst. Zielstrebig brachen sie in einen gerade leerstehenden Laden ein, der direkt neben dem Juwelier "Rubin" liegt.

Von dort aus schlugen sie – vermutlich mit einer Axt – ein Loch in die Trennwand. Dann zerstörten sie mehrere Auslagen und räumten in aller Ruhe die Vitrinen leer.

Täter wohl mehrere Stunden im AEZ zugange

Vor ihrer Flucht brachen die Täter auch noch in einen Tabakwarenladen ein. Dort stahlen sie Zigaretten im Wert von etwa 25.000 Euro. Mit der Beute entkamen die Einbrecher.

Entdeckt wurde die Tat erst am Montagmorgen. Ermittler gehen davon aus, dass sich die Täter mehrere Stunden im AEZ aufhielten. Derzeit wertet das Wandsbeker Einbruchdezernats (LKA 152) mit Hochdruck auch vorhandenes Videoüberwachungsmaterial aus.

Bislang gehen die Ermittler von mindestens zwei Tätern aus, die beide maskiert und dunkel gekleidet waren und mehrere Taschen bei sich führten. Zeugen können sich über das Hinweistelefon unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 sowie an jeder Polizeidienststelle melden.