Hamburg

Bürgerschaft erinnert an Kultursenatorin Barbara Kisseler

Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler war am 7. Oktober an den Folgen einer Krebserkrankung in der Hansestadt gestorben. Die Hamburgische Bürgerschaft gedachte der Verstorbenen zu Beginn der Sitzung am Mittwoch. Es sprach Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD)

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Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit hält zu Beginn Gedenkrede: "Wir werden ihre offene und ehrliche Art vermissen."

Hamburg. Ihr Platz auf der Senatsbank blieb leer. Stattdessen erinnerten an dieser Stelle ein Foto und weiße Blumen an die verstorbene Kultursenatorin Barbara Kisseler. Die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft haben ihre heutige Sitzung mit einer Gedenkminute an die parteilose Politikerin begonnen, die am vergangenen Freitag nach einer Krebserkrankung im Alter von 67 Jahren gestorben war.

Vor Eintritt in die eigentliche Tagesordnung hielt Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) eine Gedenkrede. Wir werden ihre offene und ehrliche Art vermissen, ja auch ihre Hartnäckigkeit, mit der sie sich jede Kunstform zu Herzen nahm – seien es die bildenden und darstellenden Künste oder die Musik und die Literatur“, sagte Veit. Sie habe Spuren hinterlassen.

"Wie sehr hätten wir ihr gewünscht, die Eröffnung des Hauses mitzuerleben“

Von Anfang an sei Kisseler ein Grundgedanke wichtig gewesen: „Kultur darf nicht nur etwas für Eliten, sondern muss für jeden von uns zugänglich sein – so wie auch bei der Elbphilharmonie“, sagte Veit und fügte an: „Wie sehr hätten wir ihr gewünscht, die Eröffnung des Hauses mitzuerleben.“

Nach der Rede der Bürgerschaftspräsidentin erhoben sich die 121 Abgeordneten im Plenarsaal zu einer Schweigeminute zu Ehren von Barbara Kisseler.