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Katastrophe von Beirut: Videos zeigen heftige Explosionen

Explosion verwüstet Libanons Hauptstadt Beirut: über 135 Tote und 5000 Verletzte

Dienstag Abend kam es im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut zu zwei verheerenden Explosionen. Laut der Regierung waren 2750 Tonnen hochexplosives Ammoniumnitrat die Ursache. Das Unglück forderte über 100 Tote und mehrere tausend Verletzte.

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Zerstörung und Chaos: Weite Teile Beiruts sind nach den heftigen Explosionen verwüstet. Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Katastrophe.

Beirut. Es sind Szenen wie aus dem Krieg: Schutt und Asche liegen auf den Straßen, Häuser sind zerstört, blutende Menschen irren durch die Gassen. Zwei gewaltige Explosionen haben in Beirut für zahlreiche Tote und Tausende Verletzte gesorgt.

In den sozialen Netzwerken kursieren schockierende Fotos und Videos des Unglücks. Zuerst ist ein Brand zu sehen mit mehreren kleinen Explosionen, die an Feuerwerkskörper erinnern. Dann gibt es eine heftige weitere Detonation, eine helle Wolke steigt pilzförmig in den Himmel, eine massive Druckwelle entlädt sich.

Beirut: Handybilder zeigen Druckwelle nach Explosion
Beirut- Handybilder zeigen Druckwelle nach Explosion

Explosion in Beirut: Ammoniumnitrat die Ursache?

Fast die Hälfte der libanesischen Hauptstadt wurde beschädigt. Bis zu 300.000 Bewohner seien durch die Zerstörungen obdachlos geworden, sagte Gouverneur Marwan Abud am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die Höhe der Schäden: geschätzt drei bis fünf Milliarden Dollar. Lesen Sie auch: Ammoniumnitrat – Was macht den Stoff so gefährlich?

Das Ausmaß der Katastrophe zeigen Aufnahmen nach der Explosion:

Aktuelle Drohnenbilder vermitteln einen Eindruck von dem zerstörten Hafenviertel – ein Großteil ist dem Erdboden gleich gemacht.

Drohnenbilder zeigen verwüsteten Hafen in Beirut
Drohnenbilder zeigen verwüsteten Hafen in Beirut

Auslöser der Katastrophe sind nach Regierungsangaben 2750 Tonnen beschlagnahmtes Ammoniumnitrat, das seit sechs Jahren ohne Vorsichtsmaßnahmen in einem Lagerhaus am Hafen untergebracht gewesen sei.

(jha)