Casting-Show

Mark Forster muss um die "The Voice"-Talente betteln

Mark Forster ist der neue Coach bei „The Voice of Germany“.

Mark Forster ist der neue Coach bei „The Voice of Germany“.

Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Schon am Sonntag ging Mark Forster bei „The Voice of Germany“ ohne neue Talente nach Hause. Nun hatte er erneut kein leichtes Spiel.

Berlin.  Mark Forster hat es nicht leicht bei „The Voice of Germany“. Er ist das erste Mal als Coach mit dabei und muss langsam feststellen, dass ihm in Sachen Argumentation und im Kampf um die Talente die „alten Hasen“ offenbar einiges voraushaben. Vergangenen Sonntag konnte er kein einziges neues Talent in sein Team locken. Die große Gewinnerin hingegen: Yvonne Catterfeld. Und wo es am Sonntag aufhörte, da fing es am Donnerstag wieder an…

Mark weiter vom Pech verfolgt

Gleich zu Beginn der Show ging die Pechsträhne von Mark Forster weiter. Dabei hatte er sich so ins Zeug gelegt, um Frederic Lipgens (19) aus Wien in sein Team zu holen. Und zunächst standen sie Chancen zumindest auch 50:50. Denn neben ihm hatte nur Yvonne Catterfeld gebuzzert – ausgerechnet sie …

Egal, wie sehr Mark den 19-Jährigen mit Komplimenten überschüttete, den „Dreck“ in seiner Stimme lobte und sogar nach einer zweiten Kostprobe verlangte – am Ende profitierte die Catterfeld. Da begann der Coach-Neuling bereits langsam zu verzweifeln. „Ich kann nicht noch ein Talent zu Catterfeld gehen sehen“, jammerte er. Ertragen musste er es aber noch einige Male.

Denn auch der zweite Kandidat des Abends, Alexander Babacan (28) aus Flein, wollte sich einfach nicht für Team Mark Forster entscheiden. Der gelernte Physiotherapeut hatte sogar die freie Wahl. Alle hatten sich für ihn umgedreht. Doch wieder war es Yvonne Catterfeld, die mit Charme, musikalischen Argumenten und ihrem Kleid (da sind sich zumindest die anderen Coaches sicher) zu überzeugen wusste.

Dabei war eigentlich Mark die erste Wahl des Sängers. Aber der verscherzte es sich letztendlich selbst, in dem er ein Leuchtschild „Geh nicht zu Kaddafelt“ aufstellte. Gegen die Mitstreiter stänkern, zieht eben nicht.

Auch keine Chance gegen die Fantas

Aber selbst beim Duell Forster gegen die Fantas ist das Glück nicht unbedingt auf Marks Seite. Mit seinen vermeintlich witzigen Sprüchen verbaute er sich selbst Chancen. Als er Kandidat Philip Piller (22) als „Mischung aus Justin Bieber und Honecker“ bezeichnete, war bei dem die Entscheidung gefallen: für Smudo und Michi Beck.

Und selbst Kandidatin Isabell Jasmin Plaue (32, Stuttgart) wollte ihren weiteren Weg bei „The Voice“ lieber mit Smudo und Michi Beck statt mit dem Neu-Coach gehen. Dabei hatte der sich dieses Mal richtig Mühe gegeben, um nicht wieder bei den ersten Sätzen alles zu „verkacken“. Leider ohne Erfolg.

Die Fluchbrecherin

Als Fluchbrecherin entpuppte sich dann allerdings die Österreicherin Alexandra Sutter (44). Auch für sie drückten die Fantas und Mark den Buzzer. Dieses Mal musste Mark jedoch nicht leiden. Sie wagte sich in sein Team. Warum? Er sei ein „geiler Songwriter“ und das Feeling habe gepasst.

Danach konnte sich Mark sogar noch eines der begehrtesten Talente des Abends sichern: Amin Afify (25). Der Kölner hatte die Qual der Wahl zwischen allen Coaches und entschied sich für den flehenden und bettelnden Mark. Ist damit endgültig die Wende für Mark Forster eingeleitet? Das wird sich zeigen...