Einsatz

Bankraub in Berlin: Verletzte bei Reizgasattacke im Karstadt

Schwer bewaffnete Polizeibeamte am Freitag am Karstadt in Berlin-Neukölln.

Schwer bewaffnete Polizeibeamte am Freitag am Karstadt in Berlin-Neukölln.

Foto: Fabian Sommer / dpa

Bei einer Reizgasattacke in Berlin sind mindestens elf Menschen verletzt worden. Vier Täter sollen eine Bankfiliale überfallen haben.

Berlin. Vier Unbekannte haben nach Angaben der Polizei am Freitagmittag eine Bankfiliale im Warenhaus Karstadt am Hermannplatz in Berlin-Neukölln überfallen. Sie hätten dort ein Sprühgerät mit Reizgas entleert und seien geflüchtet, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz vor Ort.

Unklar war bislang, ob bei dem Raubüberfall Geld erbeutet wurde. Laut Polizei ist auch ungewiss, ob noch Verdächtige in dem Warenhauskomplex seien. Das Gebäude werde mit Spezialeinsatzkräften durchsucht, sagte der Sprecher.

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Laut Feuerwehr wurden bislang elf Verletzte der Reizgasattacke behandelt. Vier von ihnen seien in Kliniken gebracht worden. Die 40 Einsatzkräfte bereiteten sich auf weitere Betroffene vor.

Die Verletzten würden vor Ort behandelt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte bereiteten sich auf weitere Betroffene vor. Die Feuerwehr sei um 13.36 Uhr alarmiert worden. Das Kaufhaus wurde weiträumig abgesperrt. Man sei aktuell mit vielen Kollegen vor Ort, twitterte die Polizei am Freitagnachmittag.

An den Eingängen waren Beamte mit schusssicheren Westen postiert. Mindestens ein Dutzend Polizeiwagen fuhren auf. Hinter den Absperrungen standen viele Schaulustige. Der Verkehr staute sich. (dpa/fmg)