Terrorverdacht

SEK-Einsatz: Syrer soll Anschlag in Israel geplant haben

In Berlin wurde ein Syrer von SEK-Beamten überwältigt (Symbolbild)

In Berlin wurde ein Syrer von SEK-Beamten überwältigt (Symbolbild)

Foto: imago stock&people / imago/Stefan Schmidbauer

In Berlin ist ein 21-Jähriger verhaftet worden. Für einen Terror-Anschlag in Israel soll der Mann bereits Mitstreiter rekrutiert haben.

Berlin.  Ein in Berlin festgenommener 21-Jähriger soll einen Anschlag in Israel geplant haben. Der Mann wurde bereits vor einer Woche von einem SEK der Polizei überwältigt. Das bestätigte die Polizei der Berliner Morgenpost. Zuvor hatten bereits „Bild“ und „Welt“ über den Fall berichtet.

Der junge Syrer soll für den Angriff bereits Komplizen rekrutiert haben, um den Anschlag im Namen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ auszuüben.

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, sei der Mann aber nicht wegen des Terrorverdachts, sondern wegen schweren Raubes und einer „schwerwiegenden Auseinandersetzung“ festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Berliner Morgenpost.

Mann sitzt in Untersuchungshaft

Vor der Festnahme soll die Berliner Polizei einen Hinweis vom Bundesnachrichtendienst (BND) erhalten haben, der wiederum von einem ausländischen Geheimdienst informiert wurde. Eine Hausdurchsuchung habe allerdings keine eindeutigen Beweise erbracht. Der Verdächtige war längerer Zeit mit gefälschtem Pass aus Libyen nach Deutschland eingereist.

Der Berliner Polizei ist der 21-Jährige bereits wegen anderer Delikte bekannt. Gegen ihn habe im Zusammenhang mit einer Schlägerei vor einigen Monaten ein Haftbefehl unter anderem wegen Körperverletzung vorgelegen. Der Mann sitze jetzt in Untersuchungshaft, so die Polizei. Zudem laufe auch ein weiteres Verfahren gegen ihn, hieß es. Zu den Anschlagsvorwürfen machte die Polizei keine Angaben. (fkm/dpa)