Frauen-Bundesliga

Wolfsburgerin Frohms lobt Eintracht: „War nicht zu erwarten“

Trifft mit Wolfsburg auf ihren Ex-Club: VfL-Torfrau Merle Frohms.

Trifft mit Wolfsburg auf ihren Ex-Club: VfL-Torfrau Merle Frohms.

Foto: Michael Matthey/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Vor dem Topspiel in der Frauen-Bundesliga zwischen Tabellenführer VfL Wolfsburg und Verfolger Eintracht Frankfurt hat VfL-Torhüterin Merle Frohms die Entwicklung ihres Ex-Vereins gelobt.

Wolfsburg. Vor dem Topspiel in der Frauen-Bundesliga zwischen Tabellenführer VfL Wolfsburg und Verfolger Eintracht Frankfurt hat VfL-Torhüterin Merle Frohms die Entwicklung ihres Ex-Vereins gelobt.

„Es ist schön zu sehen, dass es innerhalb der Liga spannender wird. Dass Frankfurt auf Tabellenplatz zwei ist, was auch nicht zu erwarten war, zeigt, dass in den Vereinen intensiv gearbeitet wird“, sagte die 27-Jährige in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Eintracht-Abwehrspielerin Sara Doorsoun vor dem Spitzenspiel am Samstag (13.00 Uhr/NDR und MagentaSport). In dem Verein, der zwischen 2020 und 2022 Frohms Arbeitgeber war, seien die Strukturen laut der Torhüterin deutlich besser geworden.

Ex-Wolfsburgerin Doorsoun sagte: „Dass wir auf Platz zwei stehen, ist meiner Meinung nach verdient, wir leisten gute Arbeit, zeigen gute Spiele.“ Saisonübergreifend haben die Hessinnen in der Liga zwölf Spiele nicht verloren, der Gegner bei der letzten Niederlage hieß Wolfsburg. Die Wölfinnen haben derzeit einen Vorsprung von vier Punkten auf die Eintracht und bislang alle Liga-Partien gewonnen. „Ich habe selten so eine Mannschaft gesehen, die in jedem Spiel - egal ob großer Gegner oder kleiner Gegner - so fokussiert zu Werke geht“, lobte Doorsoun.

Die Nationalmannschaftskolleginnen freuen sich beide auf das Spitzenspiel, das in der Volkswagen-Arena ausgetragen wird. Bisher sind laut VfL-Angaben schon mehr als 10.000 Tickets verkauft worden. Normalerweise tragen die Fußballerinen ihre Begegnungen im benachbarten AOK-Stadion aus. Frohms bezeichnete den erneuten Auftritt im Stadion der Männer als „Ehre“.

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( © dpa-infocom, dpa:221130-99-726439/2 (dpa) )