Wien. Wegen eines Stromausfalls begann das Spiel gegen Dänemark 90 Minuten später. Nach der Partie wurde ein Loch im Mittelkreis entdeckt.

Stromausfall, lange Spielverzögerung, Heimniederlage und dann auch noch ein mysteriöses Loch im Mittelkreis: Bei der 1:2-Heimniederlage der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Dänemark ging so einiges schief. Nachdem die Partie mit 90 Minuten Verzögerung angepfiffen werden musste, sorgte nach dem Abpfiff ein tiefes Loch auf dem Spielfeld des Wiener Ernst-Happel-Stadions für Aufsehen.

Der dänische Stürmer Andreas Skov Olsen hatte das Loch im Mittelkreis nach dem Schlusspfiff entdeckt. TV-Bilder zeigten, wie er und einige seiner Mitspieler in das Loch im Mittelkreis stiegen, Skovs halber Unterschenkel verschwand darin. Es muss offenbar nach dem Schlusspfiff entstanden sein, denn während der Partie wäre es aufgefallen und hätte eine erhöhte Verletzungsgefahr dargestellt sowie für eine Unterbrechung gesorgt.

Techniker sollen Rasen vor Frankreich-Spiel prüfen

Vermutlich ist es eine Folge der schweren Regenfälle in der Nacht von Sonntag auf Montag. Das Problem mit dem Rasen befand sich nach Angaben des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) am Dienstagvormittag noch in Klärung. Die Austragung der kommenden Nations-League-Partie am Freitag gegen Weltmeister Frankreich ist dem ÖFB zufolge nicht gefährdet. Spezialisierte Techniker würden den Rasen aber noch prüfen, hieß es vom Verband. (dpa)