Fußball

Umfrage: Mehrheit der Bürger für 2G-Regel in Fußball-Stadien

Knapp 50.000 Zuschauer beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Bochum vor wenigen Tagen. In Gladbach gilt für die Zulassung von Zuschauern die 3G-Regel.

Knapp 50.000 Zuschauer beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Bochum vor wenigen Tagen. In Gladbach gilt für die Zulassung von Zuschauern die 3G-Regel.

Foto: dpa

2G oder 3G? Bei der Zulassung von Fans in Stadien gibt es keine einheitliche Regel. Die Mehrheit der Bürger aber hat eine klare Meinung.

Berlin. In die deutschen Fußballstadien sollten nach dem Wunsch einer Mehrheit der Bundesbürger nur geimpfte und genesene Zuschauer Einlass erhalten. 60 Prozent der Befragten sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur dafür aus, ausschließlich die 2G-Regel für den Zugang zu den Arenen anzuwenden. 29 Prozent der Deutschen würden dies demnach nicht richtig finden.

Borussia Dortmund wechselte von 2G auf 3G

Bei den Profiklubs in Bundesliga und 2. Liga gibt es keine einheitliche Regel für die Zulassung von Zuschauern. Während einige Vereine auf das 2G-Modell setzen, wechselte unter anderem Borussia Dortmund zuletzt wieder auf ein 3G-Modell. Dabei dürfen auch negativ auf das Coronavirus getestete Fans ins Stadion. Es genügt ein negativer Bürgertest. Zuvor hatte es Kritik aus der Ultra-Szene an den Corona-Beschränkungen gegeben.

Der FC Bayern ist einer der Klubs mit einem 3G-Plus-Konzept. Dabei müssen Fans, die weder geimpft noch genesen sind, einen negativen PCR-Test vorlegen. Dafür entfallen dann Maskenpflicht, Obergrenzen bei der Personenzahl, Alkoholverbot und Mindestabstandsgebot.

Flickenteppich an Vorschriften in Deutschlands Stadien

Bei anderen Vereinen gibt es Zwischenlösungen oder Optionsmodelle. Die Klubs sind dabei abhängig von den jeweiligen Regelungen in ihren Bundesländern, die für einen Flickenteppich sorgen. Angesichts drastisch steigender Corona-Infektionen hatte zuletzt Sachsen angekündigt, die Schutzmaßnahmen zu verschärfen und 2G-Regeln auch für Fußballspiele einzuführen. (dpa)

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