Einzelkritik

DFB: Robin Gosens und Florian Neuhaus waren die Besten

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Kai Schiller
Tor-Jubel: Die Nationalspieler feiern den Torschützen Florian Neuhaus (2. v. r.).

Tor-Jubel: Die Nationalspieler feiern den Torschützen Florian Neuhaus (2. v. r.).

Foto: Getty Images

Beim 1:1 gegen Dänemark überzeugten in der deutschen Nationalmannschaft Robin Gosens und Florian Neuhaus. Hier ist unsere Einzelkritik.

Innsbruck. Manuel Neuer: Hätte sich im ersten Durchgang ohne Probleme abmelden und das Goldene Dachl von Innsbruck bestaunen können. Im zweiten Durchgang beim ersten Schuss geschlagen. Note 3,5.

Matthias Ginter: Hatte offensiv ganz viel Raum, mit dem der Gladbacher aber nur ganz wenig anzufangen wusste. Defensiv dafür ein echter Stabilisator. Note: 3,5.

Mats Hummels: War, ist und bleibt ein Guter – auch wenn er beim Gegentor eine Zehntelsekunde zu spät grätschte. Note: 3,5.

Niklas Süle: Seine Grätsche ins Nichts vor dem dem 1:1 wollte der Bundestrainer ganz sicher nicht sehen. Könnte bis zum EM-Auftaktspiel gegen Weltmeister Frankreich dem Formhoch von Antonio Rüdiger zum Opfer fallen. Note: 4.

Lukas Klostermann (bis 60.): Wenn die Aufgabenstellung war, minimal aufzufallen, dann hat er diese maximal erfüllt. Note: 4.

Robin Koch (ab 60.): Auffällig unauffällig.

Robin Gosens (bis 79.): Flanken? Kann er. Nachsetzen? Kann er. Kämpfen? Kann er. Passen? Kann er. EM? Wird er auch können. Note: 2,5.

Christian Günter (ab 79.): Freute sich über Länderspiel Nummer zwei.

Joshua Kimmich: Sein Chipball auf Müller nach 13 Minuten gehört in jedes Lehrvideo. Der 26-Jährige brilliert auch, wenn er mal nicht brilliert. Ist bei der EM trotz Top-Konkurrenz im Mittelfeld gesetzt. Note: 3.

Florian Neuhaus: Hat im zentralen Mittelfeld kaum eine Chance gegen die übermächtige Konkurrenz, doch die hat er gegen die Dänen genutzt. Verdiente sich seinen zweiten Länderspieltreffer. Note: 2,5.

Serge Gnabry (bis 79.): Die Latte im Innsbrucker Tivoli soll unbestätigten Quellen nach noch immer nach seinem platzierten Gewaltschuss wackeln. Hielt sich ansonsten eher vornehm zurück. Note: 3,5.

Kevin Volland (ab 79.): Musste doppelt so lange wie Müller und Hummels auf sein Comeback warten. Willkommen zurück.

Thomas Müller: Hätte sein Comeback mit einem Treffer nach nur 13 Minuten fulminant initiieren können. Doch auch ohne eigenes Tor und allzu viele Aktionen ist es für alle Beobachter eine gute Nachricht, dass es in der Nationalmannschaft endlich wieder müllert. Note: 3,5.

Leroy Sané: Bemüht. Nicht mehr, nicht weniger. Note: 4.