DFB

Löw nach Sportunfall in Klinik - Sorg vertritt Bundestrainer

Bundestrainer Joachim Löw.

Bundestrainer Joachim Löw.

Joachim Löw kann nicht bei den kommenden beiden Länderspielen dabei sein. Er muss sich nach einem Sportunfall noch schonen.

Essen. Bundestrainer Joachim Löw (59) wird nicht bei den kommenden beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Belarus und Estland dabei sein können. Der Grund: Ein Sportunfall. Dabei wurde eine Arterie gequetscht und ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus notwendig. Das teilte der DFB am Freitag mit. Co-Trainer Marcus Sorg wird Löw am Samstag (8. Juni) in Borissow sowie drei Tage später in Mainz vertreten, unterstützt wird er von Torwarttrainer Andreas Köpke.

"Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen. Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben. Marcus Sorg, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung, und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken", erklärt Löw in der Pressemitteilung.

Bierhoff: "Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist"

Für Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft, steht nun erstmal die Gesundheit von Löw im Vordergrund. "Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist. Auch wenn man spürt, dass er am liebsten schon wieder am Trainingsplatz stehen würde, ist es sicher richtig, sich noch zu schonen", meint Bierhoff. (fs)