Deutsche Bahn

Bahncards sollen 2020 offenbar zehn Prozent billiger werden

Wie unpünktlich ist die Deutsche Bahn wirklich?

Wie unpünktlich ist die Deutsche Bahn wirklich?

Die Deutsche Bahn gilt als chronisch unpünktlich. Wir zeigen vier Fakten rund um die Pünktlichkeit auf den deutschen Schienen.

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Die Bahncards 25 und 50 sollen im kommenden Jahr weniger kosten. Eine Bedingung muss der Bahn zufolge aber noch erfüllt werden.

Berlin. Wer sich eine Bahncard anschaffen will, muss im nächsten Jahr anscheinend weniger dafür ausgeben. Die Deutsche Bahn plant, das Produkt zehn Prozent günstiger anzubieten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Konzernkreisen.

Die Preissenkung bei Bahncard 50 und Bahncard 25 hänge aber davon ab, ob auch für sie die Mehrwertsteuer sinke, hieß es. Dafür seien noch Verhandlungen von Bund und Ländern notwendig.

Rund fünf Millionen Fahrgäste haben diese Rabattkarten im Portemonnaie. Damit erhalten sie beim Fahrkartenkauf einen Abschlag von der Hälfte beziehungsweise einem Viertel. Für die zweite Klasse kostet die Bahncard 50 derzeit 255 Euro pro Jahr, für die Bahncard 25 werden 62 Euro fällig.

Bahncards günstiger: Mehrwertsteuersenkung macht’s möglich

Die etwa 60.000 Inhaber einer Bahncard 100 kommen aller Voraussicht nach schon zum 1. Januar in den Genuss einer Preissenkung; hier ist die steuerrechtliche Lage klarer. Die Bahn hatte bereits angekündigt, zum 1. Januar die Fahrkartenpreise um zehn Prozent reduzieren zu wollen.

Hintergrund ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf Fernzugtickets von 19 auf 7 Prozent, auf den sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat verständigt hat. Sie soll helfen, dass Deutschland seine Klimaziele erreicht. Ziel ist, dass mehr Menschen in die Bahn statt ins Auto oder das Flugzeug steigen. Die Linke forderte zuletzt sogar Gratis-Bahncards für alle wegen des Klimas.

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(dpa/cho)