Kommentar

Umgang mit dem Coronavirus: Panik macht alles nur schlimmer

Videografik: So wird das Coronavirus übertragen

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Vor allem bei engem Körperkontakt ist die Ansteckungsgefahr groß. Vorsichtsmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen können einer Infektion vorbeugen.

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In der Coronavirus-Krise kann jeder helfen, die Folgen zu lindern. Übertriebene Panik aber ist fehl am Platz. Wir brauchen kühle Köpfe.

Berlin. Die Ausbreitung des Coronavirus beschäftigt die ganze Welt. Jeder Mensch reagiert darauf unterschiedlich – von zutiefst gelassen bis panisch. Niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, wie die weitere Entwicklung sein wird. Das gilt für die weitere Ausbreitung wie auch für die wirtschaftlichen Folgen. Aber eines steht fest: Übertriebene Panik hilft keinem, sondern macht die Situation nur noch schlimmer.

Jetzt schlägt die Stunde der kühlen Köpfe, und jeder muss in der Krise sein Bestes geben. Virusforscher und Verantwortliche im Gesundheitswesen müssen die Ausbreitung des Erregers eindämmen und Erkrankte optimal versorgen.

Politiker sollten auf diese Experten hören, ihnen alle Mittel bereitstellen und ansonsten die Bevölkerung beruhigen, indem sie Maßnahmen erklären. Dabei hilft auch eine Sprache, die auf Alarmismus verzichtet.

Unternehmer müssen sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern und die Produktion durch vorausschauende Krisen-Planung sichern. Das hilft auch den Märkten, die seit Tagen im Sturzflug sind. Das wirtschaftliche Leben darf nicht zum Erliegen kommen, sonst folgt auf einen kurzfristigen Einbruch eine ernste Rezession.

Unnötige Risiken vermeiden

Aber auch auf den Bürger kommt durchaus Verantwortung zu. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die Folgen des Corona-Ausbruchs nicht ohne Not gravierender werden. Indem er rücksichtsvoll handelt, unnötige Risiken vermeidet und wachsam bleibt. Niemandem ist geholfen, wenn Supermärkte leer gehamstert und die Wartezimmer der Ärzte überrannt werden.

Aber es ist viel gewonnen, wenn jeder auf seine Gesundheit und Hygiene achtet und gleichzeitig die Schwächeren im Blick hat. Corona ist nicht Ebola, und Deutschland hat schon ganz andere Krisen mit Bravour gemeistert.

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