SPD-Vorsitz

Sozialdemokraten: Esken will erneut als SPD-Chefin antreten

SPD-Chef Saskia Esken wirbt auf dem Landesparteitag in Freiburg für die Ampel-Koalition.

SPD-Chef Saskia Esken wirbt auf dem Landesparteitag in Freiburg für die Ampel-Koalition.

Foto: dpa

SPD-Chefin Saskia Esken will weiter an der Spitze der Sozialdemokraten stehen: Sie kündigte an, erneut als Vorsitzende zu kandidieren.

Berlin. Saskia Esken hat angekündigt, sich erneut um den Vorsitz der SPD zu bewerben. Sie habe sich entschieden, "meine Bewerbung für das höchste Parteiamt zu erneuern", sagte Esken der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Ihr Ziel sei, den mit dem bisherigen Ko-Parteichef Norbert Walter-Borjans eingeschlagenen Weg fortzusetzen - auch wenn dieser nicht erneut antritt.

Sie wolle die "SPD modernisieren" und sehe ihre Aufgabe darin, "ihre historisch gewachsenen Werte zu stärken und daraus mit den Mitgliedern und im Austausch mit der Gesellschaft sozialdemokratische Ideen und Positionen zu entwickeln", sagte Esken. Die Partei sei "geeint, erfolgreich und stark wie seit Jahren nicht mehr".

SPD: Vorstand will am Montag einen Vorschlag für Parteivorsitz machen

Noch-Co-Chef Norbert Walter-Borjans hatte am Freitag angekündigt, nicht wieder für den SPD-Vorsitz antreten zu wollen. Der Vorstand der Partei will am kommenden Montag (8. November) einen Vorschlag für das neue Führungsduo machen. Die Doppelspitze soll auf dem Bundesparteitag vom 10. bis 12. Dezember gewählt werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass Saskia Esken erneut nominiert wird, wenn sie wieder antreten will.

Für die zweite Position wird Noch-Generalsekretär Lars Klingbeil gehandelt. Während Esken als Parteilinke gilt, wird Klingbeil dem rechten Parteiflügel zugerechnet.

(mja/afp/dpa)

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