Audienz

Merkel in Großbritannien: Abschiedsbesuch bei der Queen

Die Queen empfängt Merkel auf Schloss Windsor

Die Queen empfängt Merkel auf Schloss Windsor

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist von der britischen Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor empfangen worden. Für die scheidende Kanzlerin Merkel dürfte es nach 16 Jahren im Amt der letzte Besuch bei der Monarchin sein.

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Angela Merkel traf bei einem Besuch in Großbritannien Queen Elizabeth und vorher Premier Boris Johnson. Darum ging es bei den Terminen.

Berlin./London.. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war am heutigen Freitag zu einer Privataudienz bei Queen Elizabeth II. zu Besuch. Davor traf sie Premierminister Boris Johnson. Die Reise ist vermutlich Merkels letzte nach Großbritannien als Kanzlerin. Nach 16 Jahren im Amt tritt sie bei der Bundestagswahl im September nicht mehr an.

Johnson empfing die Kanzlerin nach ihrer geplanten Ankunft am Freitagmittag auf seinem Landsitz in Chequers nordwestlich von London. Bei dem Vier-Augen-Gespräch mit anschließender Pressekonferenz ging es unter anderem um die deutsch-britischen Beziehungen, die Bekämpfung der Corona-Pandemie und Reisebeschränkungen gehen.

Zudem streben Deutschland und Großbritannien die Vereinbarung eines Freundschaftsvertrags an. Nach dem Brexit sollten „ganz praktische Formate“ für enge Kontakte gefunden werden, damit habe Deutschland gute Erfahrungen gemacht, sagte Merkel nach ihrem Gespräch mit Johnson.

Merkel traf die Queen in Windsor

Gegen 17 Uhr, pünktlich zur Teatime, traf Merkel dann die Queen auf deren rund 40 Kilometer von London entfernten Schloss Windsor erwartet. Die Audienz mit der britischen Königin sei für die Kanzlerin eine Ehre, über die sie sich sehr freue, hieß es im Vorfeld.

Das brachte sie auch beider Begrüßung durch die Monarchin erneut zu, Ausdruck: Sie sei „hocherfreut, hier zu sein“, sagte die CDU-Politikerin.

Denn für die Queen hat Merkel die größte Hochachtung. Das wurde spätestens beim G7-Gipfel in Cornwall im Juni klar, als die Kanzlerin von einer Begegnung mit "Her Majesty" schwärmte. Nicht ganz so groß dürfte ihre Bewunderung für den Brexit-Vorkämpfer Johnson sein. (afp/dpa/fmg)

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