Anschlag

Umschlag mit hochgiftigem Rizin an Donald Trump geschickt

Anschlag: Rizin-Brief an Donald Trump gesendet

Gefahr für das Weiße Haus: Ein bedrohlicher Brief wurde an den US-Präsidenten geschickt und das war nicht das erste Mal.

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Ein an US-Präsident Donald Trump adressierter Brief mit giftigem Rizin konnte abgefangen werden. Eine Tatverdächtige wurde festgenommen.

Washington. Nach der Versendung eines Umschlags mit hochgiftigem Rizin an US-Präsident Donald Trump haben die Behörden laut Medienberichten eine tatverdächtige Frau festgenommen. Die Frau habe versucht, von Kanada in die USA einzureisen und eine Waffe bei sich gehabt, hieß es unter Berufung auf Sicherheitsbehörden.

Am Wochenende war bekanntgeworden, dass der Brief an US-Präsident Donald Trump adressiert gewesen und abgefangen worden sei. Die „New York Times“ schrieb bereits vor der Festnahme, dass der Umschlag nach Erkenntnissen von Ermittlern aus Kanada gekommen sei und nach einer Frau gefahndet werde. Auch interessant: Trump nennt Aufklärung über Rassismus „Kindesmissbrauch“

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Post ans Weiße Haus wird zuerst in Lagern außerhalb von Washington sortiert und untersucht. Der Inhalt des betreffenden Umschlags sei in einem Lager mehrmals überprüft worden, berichtete der Nachrichtensender CNN.

Giftiges Rizin: Ein Gegengift ist nicht bekannt

Rizin ist ein giftiges Eiweiß, das aus dem Samen des Wunderbaumes gewonnen wird. Bei Menschen kann die Substanz bei Einatmen, Schlucken oder Injektion zu schweren Organschäden führen, je nach Dosis auch zum Tod. Ein Gegengift ist nicht bekannt.

Mit dem hochgiftigen Rizin versehene Briefe waren bereits 2013 an Präsident Barack Obama und den damaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg geschickt worden. (AFP/dpa/lah)