Ex-Playboy-Model

Trumps Anwalt zeichnete Schweigegeld-Gespräch auf

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen.

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen.

Foto: BRENDAN MCDERMID / REUTERS

Ein Playboy-Model behauptet, dass es eine Affäre mit Trump hatte. Nun soll dem FBI ein brisanter Gesprächs-Mitschnitt vorliegen.

Washington.  Der ehemalige Anwalt von US-Präsident Trump, Michael Cohen, hat einem Bericht der „New York Times“ zufolge ein Gespräch aufgezeichnet, in dem es um ein mögliches Schweigegeld für ein Ex-Playboy-Model ging.

Wie die Zeitung berichtet, führten Trump und sein damaliger Anwalt das Gespräch kurz vor der Präsidentschaftswahl im Herbst 2016. In der Unterhaltung sei es um mögliche Zahlungen für das Karen McDougal gegangen, die behauptete eine knapp einjährige Affäre mit Trump gehabt zu haben.

Razzia im Büro des Anwalts

Dem Bericht zufolge ist die Aufnahme bei einer Razzia in Cohens Büro in den Besitz des FBI gelangt. Der Anwalt steht schon seit längerem in Verdacht , Schweigegeld-Zahlungen für Trump vor den Wahlen geleistet zu haben, um „peinliche Nachrichten“ zu verhindern.

Der aktuelle Anwalt von Trump, Rudolph W. Giuliani, bestätigte der „New York Times“, dass es das Gespräch gab. Allerdings sei nie eine Zahlung erfolgt. (les)