Türkei-Wahl

Erdogan-Wähler: Große regionale Unterschiede in Deutschland

Nach der Türkei-Wahl: Das bedeutet Erdogans Sieg wirklich

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Mit einer knappen Zwei-Drittel-Mehrheit stimmten deutsch-türkische Wähler für Erdogan. Doch nicht überall ist der Rückhalt so groß.

Berlin.  Nach der Präsidentenwahl in der Türkei wird deutlich: In Deutschland genießt Recep Tayyip Erdogan bei den türkischen Wählern nach wie vor großen Rückhalt. In der Bundesrepublik stimmten knapp 65 Prozent der Wähler für den türkischen Präsidenten – im Vergleich zu 52,6 Prozent insgesamt.

Die einzelnen Ergebnisse der 13 deutschen Wahllokale machen allerdings regional große Unterschiede erkennbar. So konnte Erdogan im Osten etwa 20 Prozent weniger Stimmen für sich verbuchen als in Teilen Westdeutschlands. Sein stärkster Mitbewerber Muharrem Ince von der linksliberalen Oppositionspartei CHP konnte in Berlin das beste Ergebnis einfahren.

Die Wahlergebnisse der beiden wichtigsten Kandidaten

Berlin: Recep Tayyip Erdogan: 51,5 Prozent, Muharrem Ince: 32,7 Prozent

Hamburg: Recep Tayyip Erdogan: 59,3 Prozent, Muharrem Ince: 24,8 Prozent

Hannover: Recep Tayyip Erdogan: 60,1 Prozent, Muharrem Ince: 20,6 Prozent

Münster: Recep Tayyip Erdogan: 66,1 Prozent, Muharrem Ince: 20,3 Prozent

Düsseldorf: Recep Tayyip Erdogan: 70,5 Prozent, Muharrem Ince: 18,4 Prozent

Köln: Recep Tayyip Erdogan: 65,9 Prozent, Muharrem Ince: 20,8 Prozent

Essen: Recep Tayyip Erdogan: 76,3 Prozent, Muharrem Ince: 13,2 Prozent

Frankfurt: Recep Tayyip Erdogan: 59,8 Prozent, Muharrem Ince: 24,4 Prozent

Mainz: Recep Tayyip Erdogan: 64,5 Prozent, Muharrem Ince: 20,7 Prozent

Karlsruhe: Recep Tayyip Erdogan: 63,5 Prozent, Muharrem Ince: 22,1 Prozent

Stuttgart: Recep Tayyip Erdogan: 68,8 Prozent, Muharrem Ince: 18,7 Prozent

München: Recep Tayyip Erdogan: 65,5 Prozent, Muharrem Ince: 26,4 Prozent

Nürnberg: Recep Tayyip Erdogan: 59,7 Prozent, Muharrem Ince: 29,3 Prozent

(br)