Asylentscheide

Bamf begrüßt Entscheidung Seehofers zur Außenstelle Bremen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) muss vorerst auf Entscheidungen aus seinem Ankunftszentrum in Bremen verzichten.

Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) muss vorerst auf Entscheidungen aus seinem Ankunftszentrum in Bremen verzichten. Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS

Das Amt für Migration und Flüchtlinge will „Vertrauen und Integrität“ wiederherstellen. Das soll in der Entscheidungspause geschehen.

Berlin.  Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat die Entscheidung des Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) begrüßt, die Außenstelle des Bundesamtes dürfe bis auf Weiteres keine Asylentscheidungen mehr treffen.

„Wir werden die Zeit, in der im Ankunftszentrum Bremen keine Asylentscheidungen mehr getroffen werden, nutzen, um das Vertrauen in die Qualität der Asylverfahren und die Integrität des Ankunftszentrums Bremen wiederherzustellen“, sagte ein Sprecher des Bamf unserer Redaktion.

In Bremen sollen zwischen 2013 und 2016 Mitarbeiter mindestens 1200 Menschen ohne ausreichende Grundlage Asyl gewährt haben. Gegen die damalige Bremer Bamf-Chefin und weitere Verdächtige ermittelt die Staatsanwaltschaft. (FMG)

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