Armut

Essener Tafel: Göring-Eckardt fordert Familien-Entlastung

Fünf Fakten, die man jetzt über die Tafeln wissen muss

Essener Tafel: Der Verein, der Lebensmittel an Bedürftig verteilt, ist wegen des Streits um den Aufnahmestopp für Ausländer in der Kritik. Diese fünf Fakten muss man jetzt über die bundesweite Organisation wissen.

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Die Grüne Katrin Göring-Eckardt wirft in der Debatte um die Essener Tafel der Union und SPD vor, für die Armut verantwortlich zu sein.

Berlin.  Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert in der Debatte um die Essener Tafel mehr Entlastung für Familien. „Die nächste Bundesregierung muss für mehr soziale Sicherheit in unserem Land sorgen und Menschen wirksam vor Armut schützen“, sagte Göring-Eckardt unserer Redaktion. „Vor allem Familien mit Kindern müssen deutlich entlastet werden.“ Wer arbeitslos sei, müsse eine soziale Absicherung bekommen, die auch wirklich vor Armut schützt.

„Die wachsende Armut, vor allem im Alter, ist ein politisches Problem, für das Union und SPD die Verantwortung tragen.“ Die Grünen-Politikerin betonte: „Menschenwürde gilt für alle und Not darf nicht nach Herkunft hierarchisiert werden.“

Die Entscheidung der Essener Tafel sei falsch, aber sie sei vor allem „ein Hilferuf von engagierten Freiwilligen, die dieser Not nicht mehr Herr werden, und keine rechte Meinungsmache.“ Es sei gut, dass es jetzt einen runden Tisch gebe. Die Entscheidung der Essener Tafel, bedürftigen Ausländern neue Bezugskarten für Lebensmittel vorerst zu verwehren, sorgt aktuell für eine heftige Debatte. (fmg)